Bitte beachten Sie folgenden Aufruf des Bündnisses „Potsdam! bekennt Farbe“

Für eine menschenfreundliche Gesellschaft ohne Hass und Hetze!“

Am 18.03. wollen Rechtsextremisten zum Tag der politischen Gefangenen
für die Freilassung von gleichgesinnten Kameraden demonstrieren.
Hierbei handelt es sich keineswegs um Menschen, die wegen ihrer bloßen
Meinungsäußerung inhaftiert sind. Vielmehr muss hier von
Volksverhetzerinnen und Volksverhetzern sowie Holocaustleugnern
gesprochen werden. Die Organisatoren der Kundgebung solidarisieren sich
beispielsweise mit Horst Mahler und Ursula Haverbeck, die mehrfach wegen
Leugnung des größten Menschheitsverbrechens verurteilt wurden. Für die
Neonazis sind diese Straftäterinnen und Straftäter Opfer eine
bundesdeutschen „Gesinnungsterrors“.

Doch wir sagen NEIN! – Wenn neonationalsozialistische Kräfte in
unserer Stadt Geschichtsrevisionismus betreiben, müssen sie
selbstverständlich mit entschiedenem Widerspruch rechnen.
Holocaustleugnung und Volksverhetzung sind keine Kavaliersdelikt,
sondern ein Angriff auf unsere demokratische und offene Gesellschaft.
Das darf nicht unwidersprochen bleiben.
Aus diesem Grund rufe ich Sie als Vorsitzender des Bündnisses “Potsdam!
bekennt Farbe” auf, sich an der Kundgebung für eine menschenfreundliche
Gesellschaft ohne Hass und Hetze zu beteiligen. Kommen Sie am 18.03. ab
14.00 Uhr zahlreich zum Versammlungsort in der Jägerallee, rechts neben
dem Justizzentrum. Gemeinsam bekennen wir Farbe und zeigen, dass unsere
Stadt ein Aushängeschild ist für Weltoffenheit und ein friedliches
Miteinander!

Jann Jakobs
Oberbürgermeister und Vorsitzender des Bündnisses „Potsdam! bekennt
Farbe“

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