Bier und Gewalt gegen Bundespolizisten – Folge: Mitnahme auf die Dienststelle

#München (ots) – Am Wochenende (13.-14. Oktober) griffen zwei Personen Bundespolizisten in München an. Einem wurde sogar Bier ins Genick geschüttet. Die Tatverdächtigen mussten vorübergehend mit auf die Dienststelle kommen und erhielten Strafanzeigen.

Samstagabend trafen Beamte der Bundespolizeiinspektion München am Hauptbahnhof Hausrechtsmaßnahmen für die DB-AG gegen vier Personen. Als sich die Beamten gegen 21:30 Uhr wieder entfernten, drängte sich einer von den Vieren, ein 38-jähriger Deutscher, hinter einen 55-jährigen Bundespolizisten und schüttete ihm dabei sein Bier ins Genick. Die Beamten hielten den Mann aus Langenbach (Lkr. Freising) fest und stellten ihn zur Rede, woraufhin er ausholte und demselben Beamten mit der Faust ins Gesicht schlug. Anschließend musste der 38-Jährige mit auf die Dienststelle kommen, wo ein Atemalkohol von 1,57 Promille gemessen und eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs und Körperverletzung eingeleitet wurde.

Kurz vor Mitternacht zum Sonntag, erlangte die Bundespolizei München Kenntnis über drei aggressive Jugendliche, die zunächst in einer S-Bahn und anschließend am Haltepunkt Donnersbergerbrücke aggressiv aufgefallen sein sollen und Reisende anpöbelten. Bei einer folgenden Personenkontrolle der Gruppe dreier Nigerianer durch die Beamten an der Donnersbergerbrücke, verhielt sich ein 26-Jähriger aus der Gruppe sehr aggressiv, sodass er gefesselt werden musste. Ein 32-Jähriger schlug während der Kontrolle nach einem Beamten und wurde ebenfalls gefesselt. Weiterhin leistete er auf dem Weg zum Fahrzeug Widerstand indem sich sperrte.

Die Staatsanwaltschaft ordnete für den 32-Jährigen aus Seefeld (Lkr. Starnberg) eine Blutentnahme an. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

Keiner der Beamten wurde verletzt.

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