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Bevölkerung stärker in die Energiewende einbeziehen

Regionalkonferenzen sollen zu mehr Akzeptanz für den Ausbau der erneuerbaren Energien führen

Potsdam. „Brandenburg ist Spitzenreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Kaum ein anderes Bundesland hat die Energiewende so stark vorangetrieben. Das hat allerdings auch zur Folge, dass insbesondere Windenergieanlagen in der Landschaft mittlerweile unübersehbar sind. Und das führt zunehmend zu Akzeptanzproblemen. Doch nur wenn die Bürgerinnen und Bürger die Energiewende unterstützen, können wir unsere energiepolitischen Ziele erreichen. Deshalb müssen wir die in den vom Ausbau betroffenen Regionen lebenden Menschen stärker einbeziehen.“ Das sagte Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach vor dem Start einer Reihe von Regionalkonferenzen. Ziel der Konferenzen ist es, mit Investoren, Projektentwicklern und Kommunen Maßnahmen der Landesregierung zur Akzeptanzverbesserung zu erörtern sowie Beteiligungsmöglichkeiten von Kommunen zu entwickeln.

Der Landtag Brandenburg hatte im Juni dieses Jahres beschlossen, sich stärker der Akzeptanz der Energiewende zu widmen und die in den betroffenen Regionen lebenden Menschen stärker einzubeziehen. In einem ersten Schritt hat das Wirtschaftsministerium in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) und der Agentur für Erneuerbare Energien sowie unter Mitwirkung der Regionalen Planungsgemeinschaften, des Brandenburger Städte- und Gemeindebunds und des Verbands Kommunaler Unternehmen fünf Regionalkonferenzen unter dem Titel „Neue Chancen für Kommunen und Stadtwerke durch aktuelle Akzeptanzmaßnahmen bei den erneuerbaren Energien“ organisiert. Die erste Konferenz findet am morgigen 11. Dezember in Ludwigsfelde statt (in der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming), die zweite am 13. Dezember in Lübben (Regionale Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald). Drei weitere Regionalkonferenzen sind im ersten Quartal 2019 vorgesehen.

„Wir arbeiten als WFBB Energie schon an vielen Stellen mit den Regionalen Planungsgemeinschaften und den Kommunen erfolgreich zusammen. Ich freue mich, dass wir jetzt auch Unterstützung zur Akzeptanz erneuerbarer Energien geben können“, betonte WFBB-Geschäftsführer Sebastian Saule.

„Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger müssen besser informiert, beraten und unterstützt werden – im Planungsprozess und bei der Errichtung von Erneuerbare-Energien-Anlagen ebenso wie zu Fragen der Beteiligung“, unterstrich Minister Steinbach.

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City Report - pnr24

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