Außenminister Heiko Maas im Vorfeld seiner Antrittsreise

Außenminister Heiko Maas sagte im Vorfeld seiner Antrittsreise nach Paris heute (14.03.):
logo Ich werde heute unmittelbar nach der Amtsübergabe nach Paris reisen und mich mit meinem französischen Amtskollegen Yves Le Drian treffen. Das zeigt, welch hohen Stellenwert die intensive Zusammenarbeit mit Frankreich für uns in Deutschland hat. Frankreich ist unser engster bilateraler Freund und Partner. Was das  jenseits der „Großen Politik“  ganz konkret für die Menschen unserer beiden Länder an positiven Erfahrungen und engen Verbindungen bedeutet, weiß ich als Saarländer gut. Die gemeinsame Grenze verbindet die Menschen heute viel mehr, als dass sie trennt. Deshalb arbeiten wir an einem neuen Elysée-Vertrag, der dieses über Jahrzehnte gewachsene enge Netz der Freundschaft und des Vertrauens  noch fester knüpfen soll.

In Europa haben wir viel erreicht: bei der Fortentwicklung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, der Stärkung der gemeinsamen Währung, des Schutzes der gemeinsamen Außengrenzen und bei der Bekämpfung des Terrorismus.

Dennoch: Deutschland und Frankreich müssen gemeinsam dafür sorgen, dass wir – mit allen EU-Mitgliedern an Bord – Antworten auf die drängenden Aufgaben finden, denen sich die Union in den nächsten Jahren gegenübersieht. Das gilt nach außen: von der Klimapolitik, bis hin zu den Konflikten an unseren Grenzen muss die EU Antworten finden. Das gilt aber auch nach innen: Wir arbeiten in der EU an dem Finanzrahmen für die kommenden Jahre, an der Sicherung der rechtsstaatlichen Fundamente der Union und an weiteren Reformen, zu denen Frankreich wichtige Vorschläge vorgelegt hat und die wir nun rasch angehen müssen.

Ich bin dabei tief davon überzeugt, dass Europa die deutsch-französische Dynamik braucht. Aus unserer Zusammenarbeit entsteht einigende Kraft für Europa, wenn wir nach gemeinsamen Lösungen suchen.

Hintergrund
Außenminister Heiko Maas wird am heutigen Mittwoch, 14.03., unmittelbar nach der Amtsübergabe im Auswärtigen Amt, zu einer Antrittsreise nach Paris und Gesprächen mit dem französischen Außenminister Yves Le Drian aufbrechen. Im Fokus der Gespräche werden neben bilateralen auch europapolitische Fragen, sowie der blutige Konflikt in Syrien, der Konflikt in der Ost-Ukraine und weitere internationale Themen stehen.
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