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Aufzeichnungsvorgang vom Lkw-Kontrollgerät verfälscht und trotz Fahrverbot unterwegs – A 94

Am Dienstag, den 12.02.2019, um 00.40 Uhr, wurde ein 36-jähriger bosnischer Lkw-Fahrer auf der A 94 bei Ampfing von der Autobahnpolizei angehalten und kontrolliert.

Bei der Überprüfung des Lkw-Kontrollgerätes wurde festgestellt, dass Manipulationen am Aufzeichnungsvorgang vorgenommen wurden.

Durch die Benutzung unerlaubter Mittel wurde erreicht, dass durch das Kontrollgerät veränderte Lenkzeiten, als die tatsächlich gefahrenen Zeiten aufgezeichnet wurden.  Dadurch wollte der Fahrer über eine Fahrzeitüberschreitung hinwegtäuschen. Er war alleine im grenzüberschreitenden Güterverkehr unterwegs und saß bereits zu lange hinter dem Steuer. Die fälschlich benutzte Fahrerkarte wurde von der Polizei sichergestellt.

Außerdem wurde festgestellt, dass er wesentlich zu schnell unterwegs war. Es wurde eine Geschwindigkeit von über 90 km/h, statt der erlaubten 60 km/h auf der zuvor befahrenen B 12 nachgewiesen.

Zudem wurde festgestellt, dass laut Fahndungsbestand ein rechtskräftiges Fahrverbot bestand. Zur Durchsetzung des Fahrverbotes wurde der Führerschein sichergestellt.

Die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Der Fahrer muss mit einer Strafanzeige wegen Fälschung beweiserheblicher Daten und wegen Fahren trotz Fahrverbot rechnen.

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City Report - pnr24

online Redaktion

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