Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Günter Seidl an der Fachhochschule Potsdam

Zum Wintersemester 2018/19 wurde Günter Seidl zum Professor für Stahl- und Stahlverbundbau am Fachbereich Bauingenieurwesen berufen. Seine Antrittsvorlesung unter dem Titel »Brückenbau im Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Wirtschaftlichkeit«findet am Montag, den 5. November 2018 an der Fachhochschule Potsdam statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

 

Die Vorlesung stellt den Brückenbau im Spannungsfeld zwischen Gestaltung und Wirtschaftlichkeit in den Mittelpunkt. Anhand des Brückenbaus der vergangenen Jahrhunderte und der Gegenwart werden typische Brückenkonstruktionen präsentiert und kritisch diskutiert. Seidl: »Brücken prägen unsere Landschaft und unsere Städte. Sie stehen seit Beginn des Ingenieurbaus als Zeichen für die direkte und damit einfachere Verbindung zweier Orte. Als weit spannendes Tragwerk macht die Brücke den Kraftfluss deutlich wie keine andere Konstruktionsart.« Der Vortag gibt abschließend einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Brückenbau.

 

»Wir freuen uns, mit Professor Dr. Günter Seidl einen ausgewiesenen Experten im Bereich Anwendungsentwicklung gewonnen zu haben. Er wird im Sinne eines Brückenbauers, Forschung und Lehre zusammen mit seinen Studierenden an der Fachhochschule Potsdam vorantreiben und mit seiner Erfahrung das Portfolio des Fachbereichs Bauingenieurwesen erweitern.«, freut sich Prof. Bernd Schweibenz, Dekan des Fachbereichs Bauingenieurwesen. Die Symbiose von Anwendung und Forschung ist ein zentrales Anliegen der Fachhochschule Potsdam. Die engen Beziehungen zu Partnern aus der Region sowie dem In- und Ausland ermöglichen praxisorientiertes Studieren vom ersten Tag an. Unter dem Leitgedanken »Forschendes Lernen« können sich Studierende frühzeitig mit den Methoden anwendungsorientierter Forschung vertraut machen.

 

Günter Seidl (*1971) studierte bis 1995 Bauingenieurwesen an der Technischen Universität München mit Vertiefung Stahlbau und Wasserbau. Konstruktive Erfahrungen im Stahl- und Stahlverbundbau sammelte er bei SSF Ingenieure AG in München und ab 2009 in Berlin. Dort war er im konstruktiven Ingenieurbau und Stahlhochbau tätig, bevor er im Unternehmen seinen Arbeitsschwerpunkt auf den Stahlverbundbrückenbau legte. Ab 2003 leitete er die Gruppe »Anwendungsentwicklung«, die neue Bauverfahren wie die VFT-Bauweise oder Brücken mit Segmentfahrbahnen zusammen mit Bauherrn, Baufirmen und Hochschulen entwickelt und in ersten Piloten am Markt etabliert. Günter Seidl promovierte 2009 an der Technischen Universität in Breslau zum Thema »Verbundübelleisten«.

 

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