Anders bauen: “plan b” im ZDF über das Haus von Morgen

Häuser aus Holz, Lehm oder sogar aus Müll sind Alternativen zum Bauen mit Steinen oder Beton. Am Samstag, 22. September 2018, 17.35 Uhr, berichtet “plan b” im ZDF über “Das Haus von Morgen – Wie Bauen revolutioniert wird”. So errichten zwei Deutsche Hochhäuser aus Holz, entsteht in Paris ein ganzes Stadtviertel in Lehmbauweise und in Rotterdam ein Bürogebäude aus Recyclingmaterialien. “plan b” begleitet Visionäre und zeigt, wie nachhaltiges Bauen möglich ist.

Die Berliner Architekten Tom Kaden und Markus Lager bauen Häuser aus Holz, einem nachwachsenden Rohstoff, der dazu auch noch CO2 bindet. Baurechtlichen Hindernissen zum Trotz errichten sie in Heilbronn gerade Deutschlands erstes zehngeschossiges Holzhochhaus, das dazu auch noch fast vollständig recyclebar ist.

Der österreichische Bauunternehmer Martin Rauch will ganz auf Beton verzichten, weil der Sand für die Zementherstellung knapp und immer teurer wird und ein Großteil der hochwertigen Baustoffe irgendwann auf der Sondermülldeponie landet – wiederverwertet oder recycelt wird kaum. Seit 35 Jahren experimentiert Martin Rauch mit Lehm, einem traditionellen Baustoff, mit dem in vielen ärmeren Ländern der Welt noch heute Häuser errichtet werden. Nicht nur sein eigenes Haus baute er nach der sogenannten Stampflehmmethode, sondern auch Wohnhäuser und Gewerbegebäude für Unternehmen. Jetzt möchte er dabei mithelfen, wenn in Paris ein neues Wohngebiet aus Lehm entsteht.

Der holländische Architekt Floris Schiferli will alte Stahlträger, Fenster oder Holzverschalungen wiederverwenden – seiner Meinung nach dürfen Häuser keine Einwegprodukte bleiben. Beweisen will er seine Vision mitten in Rotterdam: Aus den Materialien eines abgerissenen Hauses entsteht dort gerade ein neues Gebäude. 

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