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Aktion gegen mutmaßliche Schleuserbande – Bundespolizei mit mehr als 180 Beamten im Einsatz

Frankfurt/Main (ots) – Mehr als 180 Beamte der Bundespolizei durchsuchten am frühen Morgen mehrere Gebäude und Geschäftsräume in Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen) und nahmen dabei mehr als dreißig ausländische Personen zunächst vorläufig fest.

Die konzertierte Aktion richtete sich gegen eine mutmaßliche Schleuserbande. Bereits seit September 2017 ermittelt die Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main unter Federführung der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen drei Männer im Alter von 51,50 und 28 Jahren unter anderem wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern, des gewerbsmäßigen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise, der Urkundenfälschung, der unerlaubten Beschäftigung von Drittausländern sowie des Vorenthal-tens von Arbeitsentgelt. Bei der Durchsuchung wurden Stundenzettel und Abrechnungsnachweise als Beweismittel beschlagnahmt.

Die Beschuldigten sollen moldauische und ukrainische Staatsangehörige ins Bundesgebiet eingeschleust und sie hier teilweise als EU-freizügigkeitsberechtigte rumänische Staatsangehörige angemeldet haben. Anschließend wurden diese Personen überregional auf Baustellen eingesetzt und in baustellennahen Wohnungen untergebracht. Die Miete hierfür wurde ihnen direkt vom Lohn abgezogen, sodass dieser sich weit unter dem branchenüblichen Mindestlohn bewegte.

Bei den mehr als dreißig festgenommenen Ausländern halten es sich um moldauische und ukrainische Staatsangehörige. Zwölf von ihnen halten sich unerlaubt im Bundesgebiet auf und wurden zur weiteren Bearbeitung an die zuständige Landespolizeidienststelle übergeben. Vier von ihnen legten den Beamten gefälschte Dokumente vor.

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City Report - pnr24

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