Afrikanische Schweinepest

Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig: „Brandenburg verstärkt die Vorbereitungen auf einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest“

Aus Anlass der neu aufgetretenen Fälle von Afrikanischer Schweinepest in der Tschechischen Republik und der Republik Polen verstärkt das Land die Maßnahmen zur Früherkennung einer möglichen Einschleppung dieser gefährlichen Tierseuche.

Im Land Brandenburg werden bereits seit mehreren Jahren Vorkehrungen zur Vermeidung der Einschleppung, zur Früherkennung und zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest getroffen.“, so Stefan Ludwig.

Dabei kommt es für den Bekämpfungserfolg darauf an, frühestmöglich eine Infektion zu erkennen. Ein entsprechendes Monitoring-Programm zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest wird in Brandenburg bereits seit 2014 durchgeführt. Zur Unterstützung dieses Programms wurden die Jäger in der Vergangenheit bereits mit entsprechenden Probennahme-Sets ausgestattet. Ab 2018 wird zusätzlich eine Aufwandsentschädigung für die Probennahme bei tot aufgefundenen Wildschweinen von 30,00 € pro Tier an Jäger gezahlt.

Damit soll die Mitwirkung der Jäger am Monitoring-Programm zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest stärker stimuliert werden.

Darüber hinaus werden in diesem Jahr in Vorbereitung auf die Bekämpfung eines möglichen Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest mobile Wildsammelstellen und Ausrüstungen für den Fallenfang vom Land beschafft und somit die materiellen Grundlagen der Seuchenbekämpfung erweitert.

„Es ist unser Anliegen, die negativen Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Schweinehaltung so gering wie möglich zu halten.“, so Ludwig weiter.

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