30 Jahre Städtepartnerschaft Potsdam-Bonn: Eröffnung der Ausstellung „Glanzlicht am Rhein“

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen
Potsdam und Bonn eröffnet Oberbürgermeister Jann Jakobs am 7. November
2018, 18 Uhr, eine Fotoausstellung über die Bundesstadt am Rhein im
Potsdamer Rathaus.

Der ehemalige Mitarbeiter der Landeshauptstadt Potsdam, Engagierter in
Sachen Städtepartnerschaften und Hobby-Fotograf Gerhard Meck hat das
Städtepartnerschaftsjubiläum zum Anlass genommen, die Ausstellung mit
dem Titel „Glanzlicht am Rhein“ zu konzipieren. In vier Aufenthalten
in Bonn fotografierte er die Partnerstadt in verschiedensten Facetten.
Die Vernissage findet am 7. November, 18 Uhr im Flur des
Oberbürgermeisters (Rathaus, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, 2. Stock)
statt. Bis zum 30. Dezember 2018 kann die Ausstellung dort besichtigt
werden.

Die Städtepartnerschaft zwischen Potsdam und Bonn war Ende der 80er
Jahre eine von knapp 100 deutsch-deutschen Städtepartnerschaften, die
einen Beitrag zur Entspannungspolitik leisten sollten. Kurz nach dem
Fall der Mauer wurden mehr als 850 innerdeutsche Städtepartnerschaften
gezählt, die ganz erheblich zur Gestaltung der deutschen Einheit
beitrugen. Der Vertrag zwischen Bonn und Potsdam war zwar schon im
Januar 1988 geschlossen worden, wurde aber bereits wenige Monate später
praktisch auf Eis gelegt, weil sich der damalige Bonner
Oberbürgermeister Dr. Hans Daniels kritisch zur
Menschenrechtssituation in der DDR geäußert hatte. Nach dem Fall der
Mauer fanden Potsdam und Bonn wieder zueinander. Am 29. November 1990
wurde die Partnerschaft erneut vertraglich besiegelt. Von da an konnte
sie wirklich mit Leben erfüllt werden.

Die Ausstellung ist ein Beitrag zur Jahreskampagne „1000 Jahre und ein
Vierteljahrhundert“.

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