Der Striezelmarkt wird ohne Wenn und Aber auch 2018 stattfinden

Stadt erwirbt zwei mobile Schranken. OB Hilbert: Kein Verständnis für die Stadtratsmehrheit

„Der Striezelmarkt wird ohne Wenn und Aber auch 2018 stattfinden“, erklärte heute Oberbürgermeister Dirk Hilbert.  Dazu wird die Stadt Dresden zwei mobile Schranken (siehe Anhang) erwerben. Für diesen Ankauf von 124 000 Euro netto ist keine Zustimmung der Gremien erforderlich. Weiter werden sogenannte INDUTAINER und MIFRAM-Sperren wie schon beim Stadtfest eingesetzt, auch Betonsperren müssen weiter zum Einsatz kommen. „Leider wird diese Variante dem ältesten deutschen Weihnachtsmarkt in keiner Weise gerecht und dem weihnachtlichen Ambiente wird ein Bärendienst erwiesen“, so Hilbert weiter. „Was mich aber besonders ärgert, ist die Art und Weise, wie hier von einigen Stadträten mit der Thematik umgegangen wird. Wir wenden jedes Jahr ohne Diskussion und völlig zu Recht Millionen Euro für den Brandschutz auf, auch wenn es sich dabei ebenfalls nur um eine abstrakte Gefahr handelt. Auf die begründeten Hinweise des Bauaufsichtsamtes hin wurde schon der Kulturpalast gesperrt und die 4. Etage des Rathauses leer gezogen. Im Fall des Striezelmarktes gibt es eine klare Position der Polizei inklusive einer schlüssigen Begründung, warum ausgerechnet dieser Markt im Fokus stehen könnte. Dieser Empfehlung sind wir innerhalb der Verwaltung gefolgt, so wie wir es schon oft beim Thema Brandschutz getan haben. Jetzt der Verwaltung Vorwürfe zu machen, dass man sich um die größtmögliche Sicherheit der Besucher des Marktes bemüht, halte ich für grob fahrlässig“, erklärt Dresdens Oberbürgermeister weiter. 

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