Mann sticht auf Schwiegervater ein – 38-Jähriger schwer verletzt

#Köln (ots) – Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Bei einem Streit hat ein 25-jähriger Mann am Freitagabend (12. Januar) in Bergisch Gladbach-Schildgen (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit einem Messer auf seinen Schwiegervater (38) eingestochen und ihn schwer verletzt. Die Polizei Köln hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Mordkommission eingesetzt.

Aus bislang unbekannten Gründen waren die Männer gegen 22 Uhr in einer Wohnung in der Nittumer Straße in einen zunächst verbalen Streit geraten. Im weiteren Verlauf fügte der Jüngere seinem Kontrahenten die Stichverletzung zu. Das Opfer wurde notoperiert und befindet sich inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen noch am Tatort fest.

Bei den Ermittlungen der Mordkommission wurde der Tatverdacht gegen den 25-Jährigen wegen eines versuchten Tötungsdelikts zwischenzeitlich ausgeräumt, sie werden wegen gefährlicher Körperverletzung fortgeführt. Mangels Haftgründe wurde der Tatverdächtige aus dem Polizeigewahrsam entlassen. (lf)

#Berlin: Lokalkontrollen

Der Polizeiabschnitt 36, Polizeiabschnitt 44 und Kriminalbeamte führten gestern Abend und in der vergangenen Nacht zusammen mit Mitarbeitern der zuständigen Ordnungsämter, dem Hauptzollamt und dem Finanzamt Lokalkontrollen in Mitte und Tempelhof durch.

 

In der Zeit von 16 bis 23.30 Uhr wurden in Gesundbrunnen acht Lokale kontrolliert. Es wurden diverse Verstöße festgestellt, u.a. Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, die Gewebeverordnung, Preisangabenverordnung, Spielverordnung, das Spielhallengesetz. In der Stettiner Straße wurde ein Glücksspielautomat in einer Gaststätte sichergestellt, zwei versiegelt und in der Bellermannstraße wurden in einem Geschäft vier Glücksspielautomaten versiegelt. Zwei Lokalschließungen in der Wollankstraße wurden vollzogen, da kein Verantwortlicher vor Ort war.

 

 In Tempelhof wurden zwischen 18.45 und 2.30 Uhr sechs Lokalkontrollen zur Einhaltung des Jugendschutz- und Nichtraucherschutzgesetzes sowie gewerblichen und zollrechtlichen Bestimmungen durchgeführt. Insgesamt wurden 43 Personen überprüft und 87 Verstöße festgestellt. Neben den zuvor genannten Jugendschutz- und Nichtraucherschutzgesetzen, gab es u.a. Verstöße wegen fehlender Feuerlöscher, fehlender Aushänge, mangelhafter Notausgangsbeschilderung, Verstöße gegen das Mindestlohngesetz und Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Zudem wurden in drei Lokalen am Tempelhofer Damm, am Mariendorfer Damm und in der Attilastraße knapp 113 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt sowie in der Manteuffelstraße ein Spielautomat beschlagnahmt.

Polizei Köln fahndet nach vermisster Jugendlicher – Fahndungsrücknahme

#Köln (ots) –

Die seit 3. Dezember 2017 vermisste Angelina U. (14) aus Köln-Flittard ist wohlbehalten zurück.

Nach der Veröffentlichung ihres Lichtbildes in den örtlichen Medien gab ein Zeuge am gestrigen Abend (12. Januar) den entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltsort der Vermissten. Wenig später trafen Polizeibeamte die Jugendliche in einer Wohnung im Kölner Stadtteil Ehrenfeld an.

Wo sich die 14-Jährige in ihrer Abwesenheit aufhielt, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an. (lf)

Toter in Marienfelde

#Berlin, Tempelhof-Schöneberg: 

In Marienfelde ist gestern Abend ein Mann Opfer eines Tötungsdeliktes geworden. Nach den bisherigen Ermittlungen, die die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes führt, verließ gegen 19.30 Uhr eine Frau über einen im Hof gelegenen Nebeneingang das Büro- und Praxisgebäude in der Malteserstraße. Dabei stieß sie auf den am Boden liegenden, offensichtlich schwer verletzten Mann und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Ein eintreffender Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem Toten handelt es sich um einen 67-jährigen Mann, der in dem Gebäudekomplex gearbeitet hat. Bei der heute durchgeführten Obduktion bestätigte sich der Verdacht, dass der 67-Jährige getötet wurde.
Die intensiven Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

Drogenfunde bei Fußballbundesligaspiel

#Köln (ots) – Sicherstellung von mehreren Kilogramm Marihuana

Am Freitagabend (12. Januar) hat die Polizei Köln unabhängig voneinander in einem Fan-Bus eines auswärtigen Fußballvereins und in einer Wohnung eines Leverkuseners (30) mehrere Kilogramm Marihuana sichergestellt. In dem Bus, mit dem einige Problemfans des FC Bayern München angereist waren, hatte ein Drogenspürhund angeschlagen.

Noch vor Spielbeginn gegen 19:50 Uhr nahmen Polizeibeamte aus dem Bus der angereisten Fangruppierung “Schickeria” einen grasartigen Geruch wahr. Ein Rauschgiftspürhund schlug in dem personenleeren Fahrzeug auf dem Parkplatz unterhalb der “Stelze” Alarm. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten über anderthalb Kilogramm Marihuana und einige Gramm Amphetamine. Nach dem Spiel ging es für alle Insassen nicht sofort zurück nach München, sondern vorerst in das Polizeigewahrsam. Dort stellten Polizisten für das beweissichere Strafverfahren alle Personalien der 55 Fahrgäste fest.

Auch auf Seiten des gegnerischen Fanlagers stutzten szenekundige Beamte vor einer bekannten Leverkusener Fankneipe auf der Karl-Marx-Straße. Den Polizisten fiel im Getümmel der Fußballanhänger der 30-Jährige auf, der augenscheinlich nicht fußballinteressiert war. Nach einem Gespräch mit unterschiedlichen Anhängern des Leverkusener Lagers schaute sich der Mann immer wieder hektisch um.

Auch bei dieser Kontrolle schlug den Zivilbeamten ein Grasgeruch entgegen. In der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bereits mehrfach in Erscheinung Getretenen fanden die Polizisten nicht nur über zwei Kilogramm Marihuana. Neben Amphetaminen und Haschisch entdeckten sie des weiteren Feinwagen, Verarbeitungsmühlen und Tütchen zum Verpacken der unterschiedlichen Substanzen.

Der Leverkusener muss sich nun in einem weiteren Strafverfahren verantworten. (st)

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