Preisträger des Landespräventionspreises 2016 startet Kampagne #meinbildgehörtmir

Potsdam – Konrad Egg, Schüler der 6. Klasse aus Oberkrämer (Landkreis Oberhavel), geht heute mit seiner Kampagne „Mein Bild gehört mir“ an den Start. Er ist einer von drei Preisträgern, die Innenminister Karl-Heinz Schröter auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Landespräventionsrates Ende letzten Jahres mit dem Landespräventionspreis 2016 ausgezeichnet hat.

Den Preis hatte der Landespräventionsrat als Kreativwettbewerb unter dem Motto „Digitale Kriminalprävention – Hilf den digitalen Raum sicherer zu gestalten!“ ausgelobt. Prämiert wurden Ideen vor allem von und für Kinder und Jugendliche, um unter anderem Internetkriminalität vorzubeugen.

Egg überzeugte damals mit seiner Idee, Eltern mit einer gezielten Kampagne auf eine sensible Verwendung der Bildmaterialien ihrer Kinder aufmerksam zu machen. Nach gut zehnmonatiger Vorbereitungszeit wird die Kampagne nun umgesetzt. Auf der Internetseite des brandenburgischen Landespräventionsrates kann man sich umfassend darüber informieren. Aufklärungsmaterial steht zum Download bereit.

Kay Kasüschke, Präventionsbeauftragter des Landes Brandenburg: „#‘meinbildgehörtmir‘ ist von einer Idee zu einer realen Austauschplattform aufgewachsen. Mich begeistert, mit wie viel Eifer vor allem Konrad Egg zum Gelingen dieses Projektes beigetragen hat. Medienkompetenz zum Anfassen und Mitgestalten. Ich wünsche mir eine weitreichende Nutzung dieses tollen Angebotes in den Schulen und gern darüber hinaus. Soziale Medien bleiben vor allem dann ein großer Gewinn, wenn wir uns den oft vermeidbaren Risiken stellen.“

Die Kampagne wird auch vom brandenburgischen Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützt, das die Leiterinnen und Leiter der staatlichen Schulämter bereits über die Kampagne informiert hat.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sicherheitsoffensive.brandenburg.de/.

Honeckers Superhafen – Mukran

Mo 20.11.2017 23:00, Das Erste
Film von Jürgen und Daniel Ast

Mukran, ein DDR-Prestigeprojekt – Erich Honeckers Superhafen

Für den ersten Mann der DDR, Erich Honecker, war Mukran ein Prestigeprojekt. Ein Beweis für die feste Freundschaft zur Sowjetunion, aber vor allem ein Aushängeschild für die Potenz der DDR-Wirtschaft. Ein Projekt der Superlative.

Die extra für den “Seeweg der Zukunft” konstruierten Schiffe kamen ins Guinnessbuch der Rekorde als “Größte Eisenbahnfähren der Welt”. Mitten im Urlauberparadies stampften über 3.500 Bauarbeiter in nur viereinhalb Jahren das größte DDR-Verkehrsprojekt der Ära Honecker aus dem Boden. Entscheidende Beweggründe für die Fährverbindung waren die massive Forderung der polnischen Regierung nach Transitgebühren in harter Währung, aber auch die dortige politische Entwicklung. Nach den Erfolgen von Solidarnosc fürchtete der Warschauer Pakt, dass der Transitweg zwischen der DDR und der Sowjetunion versperrt werden könnte – ein Desaster im Frieden und erst recht im Ernstfall. Eine Ausweichroute musste her – der Weg über die Ostsee. Nicht nur die DDR-Staatssicherheit hatte den Hafen und die Schiffe stets fest im Blick, auch die westlichen Geheimdienste interessierten sich intensiv für diese wichtige strategische Verkehrsverbindung des Warschauer Paktes im Kalten Krieg. Waffen für die 500.000 Mann starke sowjetische Armee in der DDR, aber auch geheime Truppentransporte der NVA-Raketeneinheiten gingen über Mukran.

Honeckers Superhafen Mukran – eine filmisch noch nicht erzählte, in vielen Aspekten unaufgearbeitete, außergewöhnliche und spannende Geschichte. Ein geheimnisvoller Ort, ein Ort, der Geschichte schrieb.

Essen auf Herd – Alarmierung der Feuerwehr durch Rauchwarnmelder

 

Stadt Mönchengladbach

Mönchengladbach-Rheydt, 13.11.2017, 19:50 Uhr, Nordstraße (ots) – Im Einsatz waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache III (Rheydt), ein Löschfahrzeug von der FRW II (Holt), die Einheit Rheydt der Freiwilligen Feuerwehr, ein Rettungswagen, ein Notarzt und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr mit 30 Einsatzkräften

Die Feuerwehr wurde heute Abend durch die aufmerksame Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses zur Nordstraße gerufen. Hier war im 1. OG ein Rauchwarnmelder hinter einer verschlossenen Türe wahrnehmbar. Da auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, fiel die Entscheidung die Wohnungstüre mit Spezialwerkzeug zu öffnen. Kurz vor der Öffnung erschien dann doch noch die Bewohnerin. Sie hatte vermutlich Essen auf dem Herd vergessen. Mit dem Wohnungsschlüssel erfolgte dann der gewaltfreie Zugang zur Wohnung. Hier stand eine Topf mit verkochtem und angebranntem Mais auf dem angeschalteten Herd. Die Wohnung war bereits verraucht. Der Herd wurde durch einen Trupp unter Atemschutz ausgeschaltet, der Topf ins Freie gebracht und die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit. Personen kamen nicht zu Schaden.

Unfall auf der BAB 43 mit einer verletzten Person

Sprockhövel (ots) – Am gestrigen Abend kurz vor 22:00 Uhr rückte die Feuerwehr Sprockhövel zu einem Verkehrsunfall mit unklarer Lage auf der BAB 43 aus. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass zwei PKWs verunfallt waren. Ein PKW stand stark beschädigt im Seitenstreifen. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug selbstständig verlassen, wurde jedoch anschließend vom Rettungsdienst ins Krankhaus gebracht. Ca. 100m weiter befand sich ein PKW auf der linken Fahrbahn mit Beschädigungen auf der Fahrerseite und im Heckbereich. Die drei Insassen hatten bereits das Fahrzeug unverletzt verlassen.

Die Einsatzkräfte sperrten die Autobahn bis zum Eintreffen der Polizei. Sie stellten den Brandschutz sicher und leuchteten die Einsatzstelle bis zur Abfahrt des Abschleppdienstes aus.

Beim Unfall wurde auch ein Stromkasten, der sich am Seitenrand befand, beschädigt.

Der Einsatz mit 6 Fahrzeugen und 31 Feuerwehrleuten dauerte 1:40 Stunden.

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