Zweifaches Tötungsdelikt in Wilnsdorf-Oberdielfen

 

Polizeipräsidium Hagen / Mordkommission

Wilnsdorf (ots) – Sonderpressemeldung der Staatsanwaltschaft Siegen, der Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen und der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein vom 11.11.2017:

Zweifaches Tötungsdelikt in Wilnsdorf-Oberdielfen

Mordkommission ermittelt

Polizei nimmt 62-jährigen Tatverdächtigen noch an Ort und Stelle fest

Am Samstagmittag gegen 12 Uhr fuhr nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ein 62-jähriger Mann mit seinem Renault Twingo gezielt auf seinen in Wilnsdorf-Oberdielfen in der Erlenstraße wohnhaften und zu diesem Zeitpunkt auf der Straße aufhältigen 78-jährigen Bruder zu.

Anschließend stieg der 62-Jährige aus seinem Twingo aus und fügte seinem Bruder mittels eines Messes schwere Verletzungen zu. Danach griff der 62-Jährige auch noch seine ebenfalls vor dem Haus befindliche 64-jährige Schwägerin, sprich die Ehefrau des 78-Jährigen, an und fügte auch dieser mit dem Messer schwere Verletzungen zu.

Der 78-Jährige verstarb noch am Tatort. Die 64-Jährige wurde schwer verletzt einem Krankenhaus zugeführt, verstarb dort jedoch auch kurze Zeit später an ihren Verletzungen.

Der 62-Jährige wurde noch an Ort und Stelle von einer Streifenwagenbesatzung der Wilnsdorfer Wache vorläufig festgenommen und anschließend dem Polizeigewahrsam zugeführt. Die Tatwaffe wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Vor dem Hintergrund der zuvor dargestellten Geschehnisse wurde die zuständige Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Klaus Bittner alarmiert. Zudem wurde der Kapitaldezernent der Staatsanwaltschaft Siegen, Staatsanwalt Rainer Hoppmann, alarmiert, der jetzt die Ermittlungen in dem Fall leitet.

Derzeit laufen die kriminalpolizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen auf Hochtouren.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler könnte das mögliche Tatmotiv des 62-Jährigen in finanziellen Streitigkeiten begründet sein.

Arbeitsreicher Freitag – Rettungshubschrauber, Ölspur und Tragehilfe

 

Feuerwehr Sprockhövel

Sprockhövel (ots) – Der Wochenendbeginn war für die Feuerwehr Sprockhövel sehr arbeitsintensiv. Gegen 15 Uhr wurden Einsatzkräfte zur Mühlenstraße alarmiert. Der dort im Einsatz befindliche Rettungsdienst forderte für den Transport einer schwer verletzten Person einen Rettungshubschrauber an. Dieser ging wenig später auf einem Parkplatz an der Mühlenstraße zur Landung. Die Feuerwehr sicherte Landung und Start des Hubschraubers ab. Zusätzlich wurde das Geschehen mit aufgespannten Decken vor den Blicken von Passanten abgeschirmt.

Noch während dieser Einsatz lief, waren weitere Kräfte auf der Nockenbergstraße und im Gebiet Wodantal mit der Beseitigung einer Ölspur beschäftigt. Rund zwei Tonnen Bindemittel mussten eingesetzt werden um die Verkehrs- und Umweltgefahr zu beseitigen. Temporäre Straßensperrungen sorgten für lange Rückstaus.

Kurz vor Abschluss dieser Maßnahmen benötigte um 17 Uhr der Rettungsdienst die Hilfe der Wehr im Gedulderweg. Ein Teil der Einsatzkräfte fuhr somit direkt weiter, um dort eine Tragehilfe aus dem ersten Obergeschoss durchzuführen. Dieser Einsatz war nach ca. 30 Minuten beendet.

Autobahnpolizei Ruchheim – Unfall an der Anschlussstelle Ludwigshafen Nord endet glimpflich

 

Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße

Frankenthal (ots) – Glück im Unglück hatte ein 60-jähriger Autofahrer aus dem Saarland, als er am heutigen Samstag gegen 15:45 Uhr in der Überleitung der BAB 6 auf die B 9 in Richtung Ludwigshafen aufgrund nasser Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er geriet zunächst in den Grünstreifen und schlitterte anschließend ca. 10 Meter über die Schutzplanken, wo er nach dem Aufprall gegen ein Schild zum Stehen kam. Am Fahrzeug, den Schutzplanken und dem Verkehrsschild entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 2000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Fahrzeugs wurde ein Abschleppfahrzeug mit Kran benötigt, zudem musste die Ausfahrt kurzzeitig voll gesperrt werden. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 145 Euro, sowie einen Punkt in Flensburg.

Quelle: Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße

Gefahrstoffaustritt im Stadtteil Moitzfeld von Bergisch Gladbach

 

Bergisch Gladbach (ots) – Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute Vormittag um 10:51 Uhr per Notruf 112 über einen Gefahrstoffaustritt am Betriebshof der Stadt Bergisch Gladbach im Stadtteil Moitzfeld von Bergisch Gladbach informiert.

Ein Mitarbeiter teilte mit, dass es aus einem Container für Elektroschrott sehr stark nach einer Säure riechen würde.

Die Leitstelle entsandte umgehend die Besatzung der hauptamtlichen Wache Süd zur Einsatzstelle. Bei Eintreffen könnte der Abmarschführer (C-Dienst Süd) den stechenden Geruch an einem Container bestätigen. Ein Mitarbeiter des Bauhofes teilte mit, dass es in dem Container zu einer kleinen Verpuffung und einer Rauchentwicklung gekommen sei und der Geruch danach erst feststellbar war. Der Mitarbeiter blieb unverletzt.

Der Abmarschführer sperrte den Bereich um den Container umfangreich ab und alarmierte über die Leitstelle weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach an die Einsatzstelle, damit mit der entsprechenden Schutzausrüstung dem Grund für den Gefahrstoffaustritt auf den Grund gegangen werden kann. Durch die Leitstelle wurden die ehrenamtlichen Löschzüge Bensberg, Stadtmitte und Paffrath/Hand an die Einsatzstelle beordert. Der ehrenamtliche Löschzug Refrath, die ehrenamtliche Löschgruppe Schildgen sowie die hauptamtliche Wache Nord stellten den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher. Der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) übernahm die Einsatzleitung vor Ort. Der Leitungsdienst (A-Dienst) übernahm die rückwärtige Koordination und machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Um den Einsatzkräften einen bestmöglichen Schutz zu gewähren, wurde der Container mit Chemikalienschutzanzügen erkundet. Bei Einsatz von Chemikalienschutzanzügen ist eine umfangreiche Dekontamination der Einsatzkräfte erforderlich, die durch die nachgerückten Einsatzkräfte sichergestellt wurde.

Da der Container zuerst nicht geöffnet werden konnte, setzten die Einsatzkräfte zur Öffnung u.a. einen hydraulischen Spreizer ein. Mit den der Feuerwehr zur Verfügung stehenden Messmethoden konnte schließlich eine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt ausgeschlossen werden. Im Container konnten keine Schadstoffe nachgewiesen werden. Vorsorglich wurde der Container in Abstimmung mit einem Fachbetrieb und dem Leiter des Bauhofes verschlossen und gesichert.

Der Einsatz war gegen 15:30 Uhr beendet.

Ereignis: Ort: Bergisch Gladbach – Moitzfeld Datum: 11.11.2017 Zeit: 10:51 Lage: Gefahrstoffaustritt

Eingesetzte Einheiten:

- LZ Refrath
- Rettungsdienst
- Wache Süd
- LG Schildgen
- B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst)
- LZ Bensberg
- B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst)
- LZ Paffrath/Hand
- A-Dienst (Leitungsdienst)
- Wache Nord
- LZ Stadtmitte

Personalstärke:: 15 Hauptamtliche Kräfte 56 Ehrenamtliche Kräfte 2 Rettungsdienst

1 2 3 28