Wohin geht die Reise? – Das tolerante Sofa in der Wissenschaftsetage

Foto: Das tolerante Sofa © proWissen Potsdam e.V.

Am Mittwoch, den 08.11.2017, findet um 18:00 Uhr in der Wissenschaftsetage im Rahmen der Themenwoche „Kommunismus – Utopie und Wirklichkeit: Wie wollen wir zusammenleben?“ „Das tolerante Sofa“, eine Podiumsdiskussion mit der Frage: Wohin geht die Reise? Was heißt denn hier Demokratie? statt. Im Fokus der Veranstaltung steht der Begriff Demokratie als politisches Prinzip und als Staats- sowie Lebensform.

Die Erfahrung von Faschismus und Kommunismus führt nicht automatisch dazu, dass Menschen die Demokratie als die beste aller Regierungsformen erleben. Populismus, Extremismus und Fremdenfeindlichkeit scheinen eine Gefährdung unserer Demokratie aufzuzeigen. Ist das tatsächlich so? Wie wollen wir in Zukunft leben und miteinander umgehen? Nach den Bundestagswahlen sind wir im politischen Alltag angekommen.

Auf dem toleranten Sofa nehmen Menschen Platz, die von ihren Ansichten zur Demokratie in ihrem Alltag berichten. Menschen aus Potsdam äußern sich zur Demokratie, u. a. Martina Trauth-Koschnick, Landeshauptstadt Potsdam, Gleichstellungsbeauftragte, Leiterin Büro für Chancengleichheit, Dr. Mechthild Rünger, Sprecherin Kreisverband Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ulrike Häfner, Potsdamer SPD-Vorsitzende, Mohamed Audi, Student, FH Brandenburg und Julian Beimes, Student, Universität Potsdam, Fachschaftsrat Politik und Verwaltung.

Als Einstieg und Diskussionsgrundlage gibt es einen Impulsvortrag zum Thema: „Demokratie ist politisches Prinzip und Staats- sowie Lebensform. Und außerdem?“ von Dr. Florian Weber-Stein, Institut für Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde an der Universität Potsdam und Lehrer für Politische Bildung und LER am Helmholtz-Gymnasium Potsdam.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Petra Lenz, Institut für Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde an der Universität Potsdam.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt und wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

│ Podiumsdiskussion „Das tolerante Sofa“
│ 08.11.2017 │ 18:00 Uhr
| WIS │ Wissenschaftsetage im Bildungsforum │ 4. OG
│ Eintritt: frei

Nach versuchtem Tötungsdelikt – Vier Tatverdächtige im Harz festgenommen

Nach einem versuchten Tötungsdelikt, das sich am Mittwoch, den 1. November 2017, in Gesundbrunnen ereignet hatte, nahmen Polizeibeamte am Sonnabend, den 4. November, vier Tatverdächtige fest.
Ein Zeuge hatte am vergangenen Mittwochabend gegen 21.25 Uhr mehrere Männer bemerkt, die in der Behmstraße auf einen Einzelnen einschlugen und eintraten. Anschließend sollen sie versucht haben, ihr Opfer in ein Fahrzeug zu ziehen. Als dies misslang, soll einer der Angreifer dem Opfer mit einem Baseballschläger mehrfach gegen den Kopf geschlagen haben. Anschließend sollen die Unbekannten mit dem Fahrzeug geflüchtet sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 38-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und befindet sich nach wie vor in medizinischer Behandlung.
Ermittlungen der 5. Mordkommission führten auf die Spur von vier Männern im Alter von 32 bis 45 Jahren, die aufgrund von erwirkten Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Berlin vorgestern von Intensiv- und Zielfahndern der Polizei Berlin im Harz festgenommen wurden. Das Motiv der Tat ist im persönlichen Bereich zu vermuten. Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags dauern an.

Ernteausfall in Berlin – deutsch-türkische Cannabisbande festgenommen

Berlin (ots) – Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin konnte die Zollfahndung Berlin-Brandenburg am Freitag den 03.11 in den Nachmittagsstunden eine deutsch-türkische Cannabisbande festnehmen. Die 28 bis 33 Jahre alten mutmaßlichen Tatverdächtigten, sollen an drei Standorten in Berlin nacheinander drei versteckte Cannabisplantagen professionell eingerichtet und betrieben haben. In den Kellerräumen einer alten Autowerkstadt in Britz konnten die Zollfahnder mit 1300 Pflanzen die größte Plantage auffinden. Die Pflanzen waren hier bereits 55 cm groß. In den beiden anderen Plantagen am Wannsee und Schöneberg waren die Pflanzen noch deutlich kleiner. Insgesamt wurde über 2600 Cannabispflanzen und über 1 kg verkaufsfähiges Cannabis sichergestellt. Die Setzlinge der Plantagen hatten sich die Tatverdächtigten mit der Post aus Österreich schicken lassen. Als sich eines dieser Pakete im September bei der Sortieranlage des Postzustellers durch eine Beschädigung öffnete, wurde die Zollfahndung auf die Plantagenbetreiber aufmerksam und begann mit den Ermittlungen. Bei dem nun erfolgten Zugriff am Freitag wurden die Ermittler tatkräftig von den Kollegen der Landespolizei Berlin, der Bundespolizei und des Hauptzollamtes Potsdam unterstützt. Insgesamt waren etwa 150 Kräfte im Einsatz. Die vier mutmaßlichen Haupttäter wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt, welcher gegen alle Haftbefehl erließ. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittler von einem Marktwert der zu erwartenden Ernte von ca. 700.000 bis 800.000 Euro aus. Die Ermittlungen dauern an.

ZDF dreht Tragikomödie “Doch wir lächeln zurück”

Xaver Xylophon (Regie), Noah Saavedra (Juri)
Copyright: ZDF/Robert Spika

In Koproduktion mit dem Kleinen Fernsehspiel des ZDF finden derzeit in Berlin die Dreharbeiten zu einer Tragikomödie mit dem Arbeitstitel “Doch wir lächeln zurück” statt. Ein junger Mann hat schon sein Leben lang Angst vor dem Sterben, da begegnet er eines Nachts dem Tod. Ein faustisch-bizarrer Trip beginnt. Es spielen Noah Saavedra, Vanessa Loibl und Marko Mandic. Regie führt Xaver Xylophon, der zusammen mit Ariana Berndl auch das Drehbuch schrieb.

Der junge neurotische Musiker Juri (Noah Saavedra) hat Angst vor dem Sterben – und somit Angst vor dem Leben. Das war schon immer so, zumindest seit er sich erinnern kann. Panikattacken und hypochondrische Anfälle sind seine täglichen Begleiter. Juri lebt seine emotionalen Regungen nicht in zwischenmenschlichen Begegnungen aus, sondern lieber in seiner Musik. Eines Abends wird er von einem besonders schlimmen Angstzustand eingeholt. Er flieht von zu Hause in die winterliche Nacht und sucht Trost in einem nahe gelegenen Automatenkasino. Statt zur Ruhe zu kommen, läuft Juri dem “Tod” in Person (Marko Mandic) in die Arme. Er folgt ihm in faustischer Manier auf eine skurrile Reise durch die Nacht. Der “Tod” entpuppt sich als wortgewandter, schwarzhumoriger Despot, aber auch als notorischer Auto- und Fahrraddieb und führt Juri gegen dessen Willen von einem absurden Erlebnis zum nächsten. Als die beiden unterwegs der toughen Nina (Vanessa Loibl) begegnen, die dem Tod mit ihrer Schlagfertigkeit ordentlich Paroli bietet, überlegt Juri, ob die Liebe möglicherweise dazu in der Lage ist, den Tod zu überwinden.

“Doch wir lächeln zurück” wird produziert von Komplizen Film, Produzenten sind Janine Jackowski, Jonas Dornbach und Maren Ade. Gedreht wird voraussichtlich bis 20. Dezember 2017. Die ZDF-Redaktion hat Lucas Schmidt. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Sprechstundenausfall in der Beratungsstelle für behinderte, krebs- und aidskranke Menschen

Am Donnerstag, 7.Dezember 2017, fällt die Spätsprechstunde der Beratungsstelle für behinderte, krebs- und aidskranke Menschen in der Melanchthonstraße 8, 13595 Berlin, wegen einer Parallelveranstaltung in der Zitadelle Spandau aus.

Ab Dienstag, 12. Dezember 2017, finden die offenen Sprechstunden wieder in der ge-wohnten Zeit statt:

dienstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr.

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