Saudi-Arabien: Reise- und Sicherheitshinweise

Am Abend des 04.11. fing‎ die saudische Luftabwehr nach saudischen Angaben eine aus Jemen kommende Rakete über Riad ab. Teile der Rakete gingen demzufolge auf dem Flughafengelände nieder. Es gab keine Verletzten und nur geringen Sachschaden. Der Flugbetrieb wurde vorübergehend unterbrochen. Reisende werden gebeten, sich bezüglich ihrer Flüge bei den entsprechenden Fluggesellschaften zu informieren.

Am 5. Juni 2017 hat Saudi-Arabien die diplomatischen Beziehungen zu Katar mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Der Landverkehr zwischen beiden Staaten ist unterbrochen, die Grenzübergänge sind auch für Ausländer geschlossen. Der Luft- und Seeverkehr zwischen den beiden Staaten ist seit dem 6. Juni 2017 bis auf weiteres eingestellt, katarischen Gesellschaften wurde darüber hinaus die Nutzung des saudischen Luftraums untersagt, so dass mit erheblichen Beeinträchtigungen im Reiseverkehr zu rechnen ist.

Reisende über Doha von und nach Saudi-Arabien werden dringend gebeten, sich vor Beginn der Reise mit den jeweiligen Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften in Verbindung zu setzen und ihre Flüge ggf. umzubuchen sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen, die fortlaufend aktualisiert werden.


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aus Sicherheitsgründen wird von Reisen in das Grenzgebiet zum Jemen und von nicht unbedingt notwendigen Reisen in den Bezirk Qatif (v. a. die Stadt Awamiyyah) in der Ostprovinz dringend abgeraten. Dort kam es u. a. am 3. Januar 2016 erneut zu kleineren Demonstrationen.

Es wird zudem dringend davon abgeraten, in der Ostprovinz während der Freitagsgebete Moscheen zu besuchen.

Auswirkungen des Jemenkonflikts
Seit Ende März 2015 beteiligt sich Saudi-Arabien an einer internationalen Koalition zur Unterstützung der jemenitischen Regierung gegen Rebellen und fliegt im Rahmen dieser Koalition auch Luftangriffe im Jemen. In der Folge haben sich die Spannungen an der jemenitisch-saudischen Grenze verschärft und es ist dort wiederholt zu einzelnen, lokal begrenzten Kampfhandlungen, u.a. gegen die Stadt Nadschran gekommen. Es wird deshalb von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zum Jemen dringend abgeraten. In jedem Fall ist den Anweisungen der dortigen Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

Im Südwesten des Landes schlugen seit Beginn des Konflikts mehrere Raketen aus dem Jemen ein, im Oktober 2016 wurden dabei zwei Ausländer verwundet. Besonders betroffen sind militärische Einrichtungen in der Provinz Najran, Provinz Asir, Provinz Jazan.
Auch die Provinzen Bahah und Makkah und der südwestlichste Teil der Provinz Riad können Ziel von Raketenangriffen sein. Angesichts sich in der Vergangenheit vergrößernder Reichweiten der genutzten Raketen sind auch Angriffe auf andere Provinzen nicht auszuschließen.

Terrorismus
Die Sicherheitslage in Saudi-Arabien ist weiterhin von der Möglichkeit terroristischer Anschläge geprägt.
Obwohl die saudischen Sicherheitskräfte in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen terroristische Gruppen wie Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAH) und ISIS erzielen, ist die Bedrohungslage weiterhin hoch.

In den vergangenen 12 Monaten kam es mehrfach zu Anschlägen, die Sicherheitskräfte und schiitische Einrichtungen zum Ziel hatten. Am 4. Juli 2016 führten Selbstmordattentäter Angriffe in Djidda, Qatif und Medina durch. Während zwei der Angriffe fehlschlugen, kamen in Medina mehrere saudische Sicherheitskräfte ums Leben.
Ab September 2014 hat es auch einige Angriffe auf westliche Ausländer in Saudi-Arabien gegeben, in einem Fall mit Todesfolge. Deutsche Staatsangehörige waren bisher weder von Drohungen noch von Übergriffen betroffen. Das saudische Innenministerium weist jedoch auf die Notwendigkeit steter Wachsamkeit hin.

Vor diesem Hintergrund wird allen deutschen Staatsangehörigen empfohlen, besondere Vorsicht und Wachsamkeit zu wahren, Menschenansammlungen und den Besuch von Moscheen während der Freitagsgebete, vor allem in der Ostprovinz, zu meiden und sicherzustellen, dass sie sich auf ihre selbst getroffenen Sicherheitsmaßnahmen verlassen können.

Reisen über Land
Die saudi-arabischen Behörden verbieten Reisen in die Wüste (Durchquerung der Rub al-Khali) aus Sorge um die Sicherheit ausdrücklich. Aus Gründen der Sicherheit verlangt das saudi-arabische Außenministerium Reisen zu touristischen Orten innerhalb Saudi-Arabiens vorher bei den Sicherheitsbehörden anzukündigen, damit Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können.

Insbesondere für den Besuch von archäologischen Stätten verlangen die saudischen Behörden die Anwesenheit von Sicherheitskräften. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt auf mit der General Commission for Tourism & Antiquities.

Kriminalität
Die Kriminalitätsrate steigt, bewegt sich jedoch auf vergleichbar niedrigem Niveau. In Riad wurden einige Fälle von Carjacking bekannt.

Allgemeine Verhaltenshinweise
Die in Saudi-Arabien geltenden gesellschaftlichen Regeln sollten beachtet, insbesondere auffällige Kleidung und Zurschaustellung oder gar Verteilung christlich-religiöser Symbole vermieden werden.
Große Menschenmengen und Versammlungen sollten insbesondere nach den Freitagsgebeten (muslimisches Wochenende) gemieden werden.

Krisenvorsorge
Alle Deutschen, die – auch nur vorübergehend – im Amtsbezirk der Botschaft leben, können in eine Krisenvorsorgeliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden.
Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Die Botschaft rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit Sie – falls erforderlich – in Krisen  und sonstigen Ausnahmesituationen schnell kontaktiert werden können.
Die Aufnahme in die Krisenvorsorgeliste erfolgt passwortgeschützt im Online-Verfahren: http://service.diplo.de/registrierungav. Bei Schwierigkeiten mit der Online-Registrierung wird um Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft Riad gebeten.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Hilflose Person nach aufwändiger Suche durch Feuerwehr und Polizei gefunden

Bocholt (PID). Um 09.00 Uhr erhielt die Feuerwehr Bocholt einen Anruf von einer weiblichen Person, die offensichtlich dringend Hilfe benötigte. Eine Verständigung war am Telefon kaum möglich, der Disponent der Einsatzzentrale vermutete einen internistischen Notfall.
Er behielt die Anruferin am Telefon, während ein zweiter Disponent den Notruf erneut abhörte und den Biemenhorster Weg als mögliche Einsatzadresse heraushören konnte. Es wurden aufgrund der undeutlichen Sprache der Anruferin zwei Hausnummern am Biemenhorster Weg vermutet. Parallel zur Recherche fuhren der Löschzug und der Rettungsdienst die beiden Einsatzadressen an, fanden jedoch die hilflose Person nicht vor. Mit Hilfe der Polizei wurde anhand der Telefonnummer weiter recherchiert. Es konnte eine Frau ermittelt werden, die anhand der Einwohnermeldedaten ihren Wohnsitz in der Straße „Engelmeer“ hatte. Die Haustür wurde an dieser Einsatzadresse daraufhin durch die Feuerwehr geöffnet, es konnte jedoch keine Person in der Wohnung vorgefunden werden. Zwischenzeitlich prüfte die Polizei, inwiefern eine Handyortung durchgeführt werden kann. Der Disponent in der Einsatzzentrale der Feuerwehr blieb währenddessen mit der Anruferin weiter in Kontakt und bekam als Hinweis zum Einsatzort erneut den Biemenhorster Weg genannt. Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr fuhr daraufhin den Biemenhorster Weg mit Sonderrechten entlang, um festzustellen, ob die Frau dieses Signal wahrnehmen konnte. Dies führte leider auch nicht zum gewünschten Erfolg. Nachdem die Polizei parallel zu den Maßnahmen der Feuerwehr die Angehörigen ermitteln konnte, wurde die Adresse am Biemenhorster Weg schließlich konkretisiert. Die Frau wurde letztendlich nach 1,5 stündiger Suche gefunden, vom Rettungsdienst der Feuerwehr versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Der aufrecht gehaltene Telefonkontakt zwischen dem Disponenten der Feuerwehr und der Frau sowie die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei führten letztlich zum Einsatzerfolg und der medizinischen Versorgung der Frau.

Illegale Entsorgung von Ölfässern in der Warnow bei Rostock

Rostock (ots) – Am Sontag, dem 05.11.2017 informierte die Besatzung des Fährschiffes “Berlin” die Wasserschutzpolizei Rostock über ein treibendes Fass im Fahrwasser der Unterwarnow auf Höhe des Seehafens im Bereich LP 54. Durch die eingesetzten Beamten des KSB “Warnow” wurde das, zur Hälfte gefüllte, Fass geborgen und an Land verbracht. Nach einer ersten Einschätzung während der Probenentnahme beinhaltet das Fass ca. 100 L einer ölhaltigen Substanz. Im weiteren Verlauf des Tages meldete der Kapitän des Frachtschiffes “Mirinda” mehrere, im Wasser treibende Fässer im Bereich des Seehafens auf Höhe LP 60. Die Fässer enthalten teilweise Reste mit offensichtlich, wassergefährdenden Stoffen. Insgesamt haben die WSP und die Feuerwehr Rostock acht Fässer aufgenommen und gesichert. Die Probenentnahme und eine Labortechnische Analyse wurden veranlasst. Ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Abfallbeseitigung und Gewässerverunreinigung ist eingeleitet. Die Untersuchungen zu einem möglichen Verursacher dauern an. Durch die schnelle Information und das sofortige Handeln der Fachbehörden konnte eine Gefährdung der Umwelt und nachteilige Gewässerverunreinigung der Warnow rechtzeitig verhindert werden.

Verkehrsunfall mit einer verletzten Person #fwmh

 

Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Mülheim an der Ruhr (ots) – Heute Morgen um 11:00 Uhr wurde der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr ein Verkehrsunfall an der Ruhrorter Straße gemeldet. Ein Rüstzug der Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienst wurden zur Einsatzstelle entsandt. Ein PKW ist unter einen Sattelauflieger gefahren. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war der Fahrer des verunfallten PKWs bereits aus dem Fahrzeug und wurde von Passanten betreut. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Patient, unter Begleitung des Notarztes, mit dem Rettungswagen vom Deutschen Roten Kreuz in ein Mülheimer Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr stellte für die gesamte Einsatzdauer den Brandschutz sicher und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei zur Aufnahme des Unfallhergangs übergeben. (KHü)

“hart aber fair” am Montag 6. November 2017, 21.00 Uhr, live aus Berlin

Das Thema: Steueroase Europa – wie uns Konzerne und Super-Reiche abzocken!

Neue Enthüllungen zeigen, wie sehr unsere Nachbarländer in der EU Großkonzernen beim schamlosen Steuersparen helfen. Was bringen schärfere Gesetze gegen globale Konzerne und gierige Reiche? Zeigt sich jetzt: Beim Thema Steuern kämpft in der EU jeder gegen jeden?

Die Gäste:
Michael Meister, CDU, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen; Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands
Jean Asselborn, Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten in Luxemburg
Johanna Hey, Leiterin des Instituts für Steuerrecht an der Universität zu Köln
Georg Mascolo, Journalist, Leiter des Investigativ-Rechercheteams von NDR, WDR und SZ
Sven Giegold, Europaabgeordneter der Grünen; Sprecher seiner Fraktion für Wirtschafts- und Finanzpolitik

Wie immer können sich Interessierte auch während der Sendung per Telefon, Fax, Facebook und Twitter an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite ihre Meinung und Fragen an die Redaktion übermitteln. Die User können über www.hartaberfair.de während der Sendung live mitreden und diskutieren. So ist „Hart aber fair” immer erreichbar: ? 0800/5678-678, ? 0800/5678-679, E-Mail hart-aber-fair@wdr.de; Homepage www.hartaberfair.de

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