Bahrain: Reise- und Sicherheitshinweise

Am 5. Juni 2017 hat Bahrain die diplomatischen Beziehungen zu Katar mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Der Luft- und Seeverkehr zwischen den beiden Staaten ist seit 6. Juni 2017 bis auf weiteres eingestellt.

Im Hinblick auf die Einführung der Visumspflicht für katarische Staatsbürger und Ausländer mit Wohnsitz in Katar ab 10. November 2017 gibt es für deutsche Staatsangehörige keine Änderungen. Nach Auskunft des bahrainischen Außenministeriums kann ein Visum weiterhin vor der Einreise online oder bei der Einreise („visa on arrival“) beantragt werden. Dennoch wird deutschen Staatsbürgen mit Wohnsitz in Katar empfohlen, vor Reisen nach Bahrain die aktuellen Informationen unter Bahrain eVisas abzurufen, siehe auch Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige.

Reisende über Doha nach Bahrain werden dringend gebeten, sich vor Beginn der Reise mit den jeweiligen Fluggesellschaften in Verbindung zu setzen und ihre Flüge gegebenenfalls umzubuchen sowie diese Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Die Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Stadtteilen bzw. Ortschaften mit überwiegend schiitischer Bevölkerung haben aufgrund des bestehenden allgemeinen Demonstrationsverbots an Häufigkeit abgenommen. In den Abendstunden und vor allem an Wochenenden kann es trotzdem gelegentlich zu verbotenen Demonstrationen und gewalttätigen Protestaktionen kommen. Eine besondere Gefahr droht dann durch Straßensperren aus Gesteinsbrocken und brennenden Reifen, die von Demonstranten kurzfristig errichtet werden. Es ist wiederholt vorgekommen, dass dadurch zum Anhalten gezwungene Fahrzeuge mit Steinen beworfen wurden. Eine erhebliche Verkehrsgefährdung geht ferner von absichtlich auf der Fahrbahn verschüttetem Öl aus.

Reisenden wird empfohlen, die örtliche Medienberichterstattung zu verfolgen, sich umsichtig zu verhalten und Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.

In den letzten Jahren haben wiederholt gezielte Angriffe auf staatliche Sicherheitskräfte mit Steinen, Schusswaffen, sog. Molotow-Cocktails und improvisierten Sprengsätzen (sog. IEDs) stattgefunden, teilweise mit tödlichen Folgen. Eine unmittelbare Gefährdung der allgemeinen Bevölkerung und von Ausländern oder Reisenden ist dadurch nicht gegeben. Besondere Vorsicht ist jedoch vor improvisierten Sprengsätzen (selbstgebauten Bomben) geboten, die zur Störung des Straßenverkehrs an Straßenkreuzungen und anderen öffentlichen Plätzen abgelegt werden. Die bahrainischen Sicherheitsbehörden empfehlen, verdächtige Gegenstände keinesfalls zu berühren oder aufzunehmen, sondern unverzüglich die nächste Polizeidienststelle (Rufnummer 999) zu informieren.

Landesweit kann es immer wieder zur Einrichtung von Sicherheitscheckpoints, teilweise nur temporär in den Abendstunden, kommen.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteeinzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Terrorismus
Trotz umfassender örtlicher Sicherheitsvorkehrungen können Gefährdungen durch terroristische Aktivitäten sowie Risiken über die bestehende Landverbindung nicht ausgeschlossen werden (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Saudi-Arabien).

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Der Polizist, der Mord und das Kind – Der Fernsehfilm der Woche

Carlos (Matthias Koeberlin, r.) begleitet Alexander (Joshio Marlon) zum Besuch seines Vaters in der JVA. Alexander will seinen Vater zur Rede stellen. Er will wissen, warum er seine Mutter umgebracht hat. Copyright: ZDF / Barbara Bauriedl

Fernsehfilm nach einer wahren Lebensgeschichte: Matthias Koeberlin spielt Opferschutzkommissar Carlos Benede, dessen Leben der elfjährige Alexander (Joshio Marlon) verändert.

Inhalt

Das Drehbuch für den Fernsehfilm “Der Polizist, der Mord und das Kind”, dessen Handlung als Rückschau erzählt wird, hat Dorothee Schön nach der Autobiographie von Carlos Benede verfasst. Opferschutzkommissar Carlos Benede hat inzwischen seinen Polizeiberuf aufgegeben und führt ein Heim, in dem Jungen mit ähnlichem Schicksal aufwachsen können.

Carlos Benede kümmert sich um Kinder und Jugendliche, die Opfer einer Straftat geworden sind. Sein elfjähriger Schützling Alexander wird sein Leben verändern.

Dessen Vater Veljko ermordete Alexanders Mutter. Der Junge wird vor Gericht gegen den Vater aussagen. Alexander ist ein besonderes Kind, ernst, frühreif und sehr willensstark. Benedes Aufgabe wäre mit Ende des Prozesses erledigt, und Alexander käme in ein Heim. Doch es kommt anders.

Alexander hat Vertrauen zu dem lebensfrohen Benede gefasst, der selbst als Heimkind aufgewachsen ist. Er wünscht sich einen Vater, der so ist wie Benede, und Alexander hat das Glück, im Jugendamt auf den Betreuer Jacobs zu stoßen, der unkonventionelle Wege geht. Er fragt den alleinstehenden Benede, ob er sich vorstellen könne, Alexander in Pflege zu nehmen. Benede stimmt nach kurzer Überlegung zu, und aus der – nicht immer ganz einfachen – Pflegschaft entwickelt sich eine Adoption. Jahre später, Alexander ist 17 Jahre alt, bekommt Benede einen ähnlichen Fall übertragen. Nun ist es Alexander, der Benede dringend bittet, sich auch um diesen Jungen zu kümmern.

Hunderte von Kindern werden jedes Jahr in Deutschland zu Vollwaisen, weil ein Elternteil den anderen umbringt. Die Kinder werden dann in Heimen untergebracht, die mehr oder weniger dafür gerüstet sind, ihnen bei der Überwindung ihrer traumatischen Erlebnisse beizustehen.

Auch der elfjährige Alexander hat das erleben müssen. Eine Reihe glücklicher Umstände führte aber dazu, dass er sich durchkämpfen konnte. Alexander trifft als ungewöhnlicher, starker Junge, geprägt von der Liebe seiner Mutter, auf Kommissar Benede. Carlos Benede ist selbst in einem Kinderheim aufgewachsen und war dort offensichtlich so gut aufgehoben, dass er in der Lage ist, Alexander genügend Liebe und Geborgenheit zu geben, damit dieser sein Leben meistern kann. Unterstützt werden die beiden von einer Vielzahl engagierter Beamter in ihrer Umgebung – bis hin zu dem Mitarbeiter des Jugendamts, der dem alleinstehenden 30-jährigen Polizisten Benede den Jungen in Pflegschaft anvertraut, weil es einfach die beste aller Möglichkeiten zu sein scheint.

“Der Polizist, der Mord und das Kind” ist die Geschichte einer gelingenden Beziehung unter schwierigsten Umständen mit umsichtiger, tatkräftiger Hilfe aller zuständigen Institutionen. Und es ist eine Geschichte über die Kraft der Liebe.

Wir haben uns sehr gefreut, dass Carlos Benede und Alexander zunächst der Produzentin und dann dem Team ihre Geschichte zur Verfilmung anvertraut haben.

Karina Ulitzsch
Hauptredaktion Fernsehfilm

Thailand: Reise- und Sicherheitshinweise

Im August 2016 kam es in Hua Hin, Phuket, Krabi, Trang und Surat Thani sowie weiteren Orten und Provinzen im Süden Thailands zu Bomben- und Brandanschlägen. Dabei gab es Tote und Verletzte. Im Mai 2017 gab es einen Bombenanschlag in einem Militärkrankenhaus in Bangkok. Weitere Anschläge, auch in Urlaubsgebieten, können nicht ausgeschlossen werden. Reisenden in Thailand wird weiterhin empfohlen, besonders wachsam zu sein und den Anordnungen der örtlichen Sicherheitskräfte und Behörden Folge zu leisten.

Grundsätzlich hat sich, nach dem Militärputsch im Mai 2014, die Sicherheitslage in Thailand stabilisiert. Das öffentliche Leben verläuft weitgehend normal. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind allerdings weiterhin erheblich eingeschränkt. Reisende sollten sich des strengen Majestätsbeleidigungsgesetzes in Thailand bewusst sein. Es wird generell empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden, da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen sind.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Dort kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen Separatistengruppen und Sicherheitskräften sowie zu terroristischen Anschlägen, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele.

Reisen auf dem Landweg nach Kambodscha sind nur über die offiziellen Grenzübergänge möglich.
Von Reisen nach Preah Vihear und den umliegenden Tempelanlagen wird abgeraten, da der gesamte Bereich weiterhin militärisches Sperrgebiet ist. Zur Situation auf kambodschanischer Seite beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise für Kambodscha.

Terrorismus
Wie in vielen anderen Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden.
Vor allem in den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie weite Teile von Songhkla) besteht die Gefahr terroristischer Anschläge.

Kriminalität
Thailand verzeichnet zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge). Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya.

Auf den monatlich stattfindenden ,,Mondscheinpartys” (Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan ist es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. Wiederholt sind Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt worden.

In vielen Touristenhochburgen ist die Zusammenarbeit von Banden mit korrupten Polizeibeamten keine Seltenheit. Dabei wird den Touristen unterstellt, sie hätten gemietete Gegenstände (insbesondere Jet Skis oder Motorroller) beschädigt zurückgegeben oder Bagatelldelikte (Diebstahl von Uhrenimitaten etc.) begangen, um Geld zu erpressen. Besonders auffällig geworden ist die Polizeistation am Patong Beach. Es wird dringend geraten, in diesen Fällen unverzüglich telefonischen Kontakt mit der deutschen Botschaft in Bangkok aufzunehmen.

Touristen sollten generell nur in Taxis oder Tuk-Tuks steigen, deren Fahrer sie selbst angesprochen haben. Die Gefahr von Betrugsversuchen unter Mitwirkung von Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrern ist hoch, z. B. werden Touristen gezielt in diverse Geschäfte geführt und dann unter Druck gesetzt, dort Fälschungen oder minderwertige Produkte zu kaufen. Gerade bei Fahrten mit Tuk-Tuks ist besondere Vorsicht geboten. Der Preis sollte schon vor Fahrtantritt verbindlich ausgehandelt werden. Andernfalls ist damit zu rechnen, anschließend mit stark überteuerten Forderungen konfrontiert zu werden. Außerhalb Bangkoks gibt es kaum Taxameter. In Phuket dürfen Taxis aus dem Ostteil der Insel nicht in den Westteil (an die Strände) fahren. Hingegen können sich Tuk-Tuks frei über die ganze Insel bewegen.

In entlegenen Gebieten und in den Grenzgebieten zu Kambodscha und Myanmar kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen. Trekking-Touren sollten generell nur gut vorbereitet und am besten in einer Reisegruppe unter sachkundiger Führung unternommen werden.

Sicherheitsvorkehrungen (z. B. in Hotels und Discos) in Thailand entsprechen teilweise nicht europäischen Standards. Auf Fähren und Ausflugsbooten sind Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oftmals mangelhaft; Vorsicht ist angebracht.

Straßenverkehr
Im Straßenverkehr ist besondere Vorsicht angezeigt. In Thailand ist die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle wesentlich höher als in Deutschland, 70% der Opfer sind Zweiradfahrer. Auch in Thailand gilt Helmpflicht. Ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen, sind impulsive Reaktionen von Beteiligten (selbst Waffengewalt) nicht auszuschließen. Es wird geraten, in solchen Fällen ruhig zu bleiben und Eskalationen zu vermeiden.

Naturkatastrophen
Das Klima in Thailand ist tropisch; es herrschen meist Temperaturen zwischen 30 und 35 Grad Celsius bei hoher Luftfeuchtigkeit. In der Regenzeit von Mai bis Oktober kommt es häufig zu großflächigen Überschwemmungen und Erdrutschen, denen jährlich Menschen zum Opfer fallen. Reisenden wird empfohlen, sich über lokale Medien (z.B. Bangkok PostNationmultimedia) und staatliche Wetterwarnungen (Flood Monitoring) über die aktuelle Lage zu informieren.
Auch Erdbeben treten relativ häufig auf. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteeinzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Reisende mit Pauschalangeboten erhalten Informationen auch zur Sicherheit normalerweise über die Reiseveranstalter.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Schleusung verhindert

#Swiecko (ots) – Am frühen Mittwochmorgen deckte eine gemeinsame Streife von Bundespolizei und polnischem Grenzschutz eine versuchte Einschleusung von zwei Vietnamesen auf der Europastraße 30 auf. Die Beamten nahmen den Schleuser vorläufig fest.

Gegen 01:50 Uhr fiel der deutsch-polnischen Streife auf polnischem Gebiet ein PKW kurz vor der Grenze nach Deutschland auf. Bei der Kontrolle am ehemaligen Grenzübergang in Swiecko stellten die Beamten neben dem Fahrer und seinem Beifahrer, eine weitere Person auf der Rücksitzbank liegend fest.

Auf Verlangen händigte der Fahrer seinen weißrussischen Reisepass aus. Die beiden weiteren im Fahrzeug befindlichen Personen konnten keine Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt nach Deutschland vorweisen.

Die beiden Männer gaben den Beamten gegenüber an, dass sie aus Vietnam stammen.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen der versuchten Einschleusung von Ausländern gegen den Weißrussen ein. Die beiden vermutlichen vietnamesischen Staatsangehörigen erhielten Anzeigen wegen der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland.

Der polnische Grenzschutz hat die Personen und die weitere Bearbeitung des Sachverhaltes übernommen.

Verkehrsunfall in Querenburg – 4 Verletzte

Foto: Feuerwehr Bochum, Einsatz Hustadtring

#Bochum (ots) – Am heutigen Abend gegen 21:06 Uhr wurde die Feuerwehr Bochum zu einem Verkehrsunfall auf dem Hustadtring alarmiert. In Höhe de Eulenbaumstraße war ein PKW aus bisher ungeklärter Ursache gegen einen Baum gefahren. Glücklicherweise war keiner der 4 Insassen in dem verunglückten Fahrzeug eingeklemmt. 2 Notarzteinsatzfahrzeuge sowie 3 Rettungswagen stellten die rettungsdienstliche Versorgung von 2 schwer- und 2 leichtverletzten Personen sicher, bevor diese in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden.. Nach Abklemmen der Fahrzeugbatterie leuchtete ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache 3 die Einsatzstelle zur Unfallaufnahme durch die Polizei aus. Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 16 Einsatzkräften vor Ort.

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