20 Prozent weniger CO2-Ausstoß in Privathaushalten möglich: “planet e.” über “Kampf gegen Klimawandel”

Privathaushalte können ohne großen Aufwand ihren CO2-Ausstoß um durchschnittlich 20 Prozent reduzieren. Das ist das Resultat einer neuen Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, die Ende des Jahres veröffentlicht wird. Die zentralen Ergebnisse liegen der ZDF-Umweltdokureihe “planet e.” bereits vor. Über den “Kampf gegen den Klimawandel” berichtet “planet e.” am Sonntag, 7. Oktober 2018, 16.30 Uhr, im ZDF.

Das Projekt “KliB” (Klimaneutral leben in Berlin) will zeigen, dass jeder Einzelne etwas zum Klimaschutz beitragen kann. Dazu haben die Forscher 100 Haushalte in Berlin begleitet. Aufgabe war es, zu versuchen, über ein ganzes Jahr lang den CO2-Fußabdruck so weit wie möglich zu minimieren. Die Haushaltsmitglieder wurden im Detail auf Energiefresser in den Wohnungen hingewiesen, Energieberater schlugen entsprechende Lösungen vor. Dabei ging es meist um alltägliche Kleinigkeiten, wie zum Beispiel eine bessere Heizungsregulierung oder den Kühlschrank. Jedes Grad Kälte im Kühlschrank kostet zum Beispiel sechs Prozent mehr Strom. Von Anfang an war “planet e.” bei diesem Versuch im ‘Real-Labor’ dabei und hat unter anderem eine Familie und einen Single-Haushalt über neun Monate beobachtet. Über dieses Experiment, die Teilnehmer und die ersten Ergebnisse berichtet die Doku “Der Kampf gegen den Klimawandel – Was kann ich tun?”.

Der Film von Bernd Reufels und Ioanna Engel geht auch der Frage nach: Was bringt das wirklich für den Klimaschutz? Oder ist der Beitrag jedes Einzelnen nur ein Alibi für Regierungen, weltweit nicht konsequent Klimaschutz zu betreiben?

Ebenfalls am Sonntag, 7. Oktober 2018, diskutiert um 0.00 Uhr Richard David Precht in seiner Sendung “Precht” mit Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung über das Thema “Ist die Erde noch zu retten?”. 

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