1000-Pfund-Fliegerbombe wird am Sonntag entschärft

#Konz (ots) – Konz, 25. Oktober 2018 – Blindgänger in Konz gefunden 1000 Pfund schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt

Bei Bauarbeiten wurde am Mittwoch, 24. Oktober 2018 um circa 22:00 Uhr, am Stellwerk Konz Mitte, Alte Straße eine 1.000-Pfund schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden (Typ USA G.P 1000 LB). Von der Bombe geht keine unmittelbare Gefahr aus, sie wird bis zu ihrer Entschärfung von der Bundespolizei bewacht. Die Strecke 3122 Richtung Perl bleibt bis zur Entschärfung weiterhin gesperrt.

Die Entschärfung des Blindgängers ist für Sonntag, 28. Oktober, geplant. Alle Bewohner in einem Umkreis von 1.000 Metern um den Fundort müssen ihre Häuser und Wohnungen am Sonntag bis spätestens 11:00 Uhr verlassen. Die Stadt geht nach einem Abgleich mit dem Melderegister von circa 6.600 Personen aus. Alle Betroffenen werden über die Medien und über Flugblätter informiert.

Der Kampfmittelräumdienst fängt mit der Entschärfung an, sobald er von den Einsatzkräften die Meldung erhält, dass die betroffene Zone evakuiert ist. Dies wird voraussichtlich gegen 13 Uhr sein. Die Experten können noch nichts über die Dauer der Entschärfung sagen. Sobald der Kampfmittelräumdienst Entwarnung gibt, können die Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen.

Geplante Veranstaltungen (wie z.B. Messen) im Zeitraum von 09:00 bis zur Entwarnung im gesperrten Bereich können nicht stattfinden.

Die Verwaltung appelliert an alle betroffen Bewohner, die die Möglichkeit haben, für diese Zeit bei Freunden oder Verwandten unterzukommen, diese Möglichkeit zu nutzen. Für Personen, bei denen diese Möglichkeit nicht besteht, wird die Stadt Konz am Schulzentrum Konz in der Fest- und Sporthalle des Gymnasiums eine Notunterkunft einrichten. Diese Notunterkunft wird am Sonntagmorgen ab 09:00 Uhr geöffnet sein. Am Schulzentrum stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Zusätzlich wird ein Buspendelverkehr aus der Innenstadt zum Schulzentrum für Sonntagmorgen eingerichtet. Weitere Details dazu werden in Kürze auf der Konzer Webseite unter www.konz.de/fliegerbombe zu finden sein.

Personen, die den Gefahrenbereich nicht selbständig verlassen können und Unterstützung bei der Evakuierung benötigen, sollten sich frühzeitig tagsüber an den Kreisbereitschaftsleiter des DRK Mike Matthias unter der Telefonnummer 0176 / 246 44 960 wenden. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich darüber hinaus mit ihren Fragen am Freitag und am Samstag von 08:00 bis 20:00 Uhr sowie am Sonntag von 08:00 Uhr bis zur Entwarnung an das Bürgertelefon unter der Rufnummer 06501 / 83-211 richten.

Aktuelle Informationen und Entwicklungen während der Entschärfung erfahren Sie über den Twitteraccount der Polizei Trier (@PolizeiTrier).

Verkehr: Der Individualverkehr wird gebeten den Bereich Konz großräumig zu umfahren und den Umleitungsbeschilderungen zu folgen.

Die Bahnstrecken 3140 Richtung Wasserbillig und 3230 Richtung Saarbrücken sind für die Dauer der Entschärfung gesperrt.

Schienenersatzverkehr Die DB Netz AG hat einen Busnotverkehr zwischen Wellen(Mosel) und Konz eingerichtet, der alle Unterwegshalte anfährt. In Konz Hbf erhalten Bahnkunden Anschluss an die RB 71 und den RE 1 in Richtung Trier. Die Züge aus Richtung Perl enden und beginnen in Wellen(Mosel).

Zu beachten ist laut der Deuschen Bahn, dass der Bus in Temmels, 
Oberbillig und Wasserliesch nicht direkt an die Bahnhöfe fahren kann.
- In Temmels > Haltestelle Kirchstraße,
- in Oberbillig > Haltestelle Kirche,
- in Wasserliesch > Haltestelle Reiniger Kreuz.

Die beigefügte Allgemeinverfügung der Verbandsgemeindeverwaltung Konz zum Bombenfund regelt die Evakuierung des betroffenen Gebiets.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Konz bittet alle Anwohner um Unterstützung und Verständnis und dankt bereits jetzt allen Kräften und Hilfsorganisationen (wie z.B. der Polizei, der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst, dem Technischen Hilfswerk oder dem Kampfmittelräumdienst) für Ihren engagierten Einsatz vor Ort.

AnlagezurAllgemeinverfügung

AllgemeinverfügungBombenentschärfung

 

Quelle: Polizeipräsidium Trier

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