1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert: „Darf ich vorstellen: Meine Stadt“

Jugendliche aus Potsdams Partnerstädten präsentieren ihre
Graffiti-Kunstwerke

18 Jugendliche aus Potsdams Partnerstädten posierten mit Oberbürgermeister Jann Jakobs vor ihrem Graffiti-Projekt. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Stefan Schulz

Am heutigen Nachmittag präsentierten 18 Jugendliche aus Potsdams
Partnerstädten die künstlerische Darstellung ihrer eigenen Städte. Im
Rahmen des Graffiti-Projektes „Darf ich vorstellen: Meine Stadt“ haben
sie in den letzten Tagen den Bauzaun in der Werner-Seelenbinder-Straße
an der ehemaligen Feuerwache sowie einige Flächen im Rechenzentrum
Potsdam gestaltet. Ziel des Projektes war es, die Städtepartnerschaften
im Stadtzentrum sichtbar und vor allem für junge Leute erlebbar zu
machen.

Oberbürgermeister Jann Jakobs besuchte zusammen mit Florence Mellor,
Beigeordnete für Tourismus und internationale Beziehungen der Stadt
Versailles sowie mit Vertretern der Partnerschaftsvereine die jungen
Künstlerinnen und Künstler aus Perugia, Opole, Versailles, Jyväskylä
und Bonn am Bauzaun und begutachtete die Ergebnisse. Der Verein Chill
out e.V., der das Projekt die ganze Zeit über betreute, stellte zusammen
mit den Teilnehmenden die Kunstwerke mit ihren Intentionen vor. Das
Projekt startete bereits am 17. Juni und fand im Rahmen der
Jahreskampagne der Landeshauptstadt Potsdam „1000 Jahre und ein
Vierteljahrhundert“ statt. Heute wurden die letzten künstlerischen
Arbeiten vorgenommen, bevor die Jugendlichen morgen wieder abreisen.

„Unsere Städtepartnerschaften haben sich in den letzten 25 Jahren ganz
intensiv entwickelt und ich freue mich sehr, dass sie nun auf eine ganz
besondere Art und Weise im Stadtzentrum sichtbar sind. Vor allem aber
bin ich beeindruckt, dass es auf diese Weise gelungen ist, auch junge
Menschen in die Städtepartnerschaften einzubinden. Die Verbindung von
Kunst und internationalem sowie interkulturellem Austausch ist für mich
eine wunderbare Möglichkeit Städtepartnerschaften zu leben und für
jedermann zugänglich zu machen“, so Oberbürgermeister Jann Jakobs.

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