100 Jahre Volkshochschule: VHS sucht Zeitzeugen

Im kommenden Jahr wird die Potsdamer Volkshochschule 100 Jahre. Einen
ersten Rückblick konnten die Potsdamerinnen und Potsdamer bereits bei
der Eröffnung des VHS-Jahres Anfang September erleben: Die
Bildungsbeigeordnete Noosha Aubel eröffnete die Dauerausstellung
„Bildung für alle! 100 Jahre VHS Potsdam“, die der Potsdamer
Historiker und Geschichtslotse Johannes Leicht konzipiert und realisiert
hat. Zur Vernissage kamen auch Zeitzeugen, die lebhaft von ihren ganz
persönlichen Erlebnissen aus der VHS berichteten. Anlässlich des
Jubiläums plant die VHS nun eine Sonderveröffentlichung mit
interessanten und persönlichen Geschichten rund um die VHS. Johannes
Leicht, der bereits für die Ausstellung Kontakt zu Zeitzeugen hatte, ist
auf der Suche nach weiteren Erinnerungen, Berichten oder Anekdoten, die
die Vergangenheit lebendig werden lassen. „Hat sich Ihr Leben, privat
oder beruflich, durch den Besuch der Volkshochschule verändert? Dann
erzählen Sie uns Ihre Geschichte“, sagt Leicht.

VHS-Leiter Myrtan Xhyra nutzt das runde Jubiläum, um den Stellenwert
der Volkshochschule für die Weiterbildungslandschaft in Potsdam und ihre
Bedeutung für die Stadt zu unterstreichen. „Unsere VHS ist offen für
alle, egal welcher sozialer oder nationaler Herkunft“, so Xhyra.
„Unser Angebot hat nicht nur eine wichtige Funktion für die
Lebenswege unserer Kursteilnehmenden sondern auch für das Miteinander in
der Stadt.“

1919 begann die Volkshochschule mit ersten „volkstümlichen und
gemeinverständlichen“ Kursen. Später kamen Schulabschlüsse des Zweiten
Bildungsweges hinzu. Bis heute ist das Angebot immer breiter und
moderner geworden. Vor allem Sprachkurse und Vorlesungen in Geschichte,
Ökonomie oder Rechtsfragen sind gefragt. Aber auch EDV-Workshops,
Entspannungs- und Fitnesskurse sowie Kommunikationstrainings und
Kreativkurse gehören zum Programm der VHS.

Kontakt für Zeitzeugen: Dr. Myrtan Xhyra unter
myrtan.xhyra@rathaus.potsdam.de .

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