Woidke empfängt Teilnehmer der Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht auch die Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland in der Verantwortung, dass die Integration der Flüchtlinge gelingt. Der Ministerpräsident empfing am Abend gemeinsam mit Landtagspräsidentin Britta Stark in Potsdam die Vertreter des Wissenschaftsrates, die nun schon zum vierten zu einer Tagung in Brandenburg zusammen gekommen sind.
 
Woidke betonte, Integration durch Bildung und akademische Ausbildung sei der wichtigste und sicherste Weg zu einem respektvollen Zusammenleben in der Gesellschaft. Die Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen seien „geübt im Umgang mit interkultureller Vielfalt und erfüllen so eine Vorbildfunktion. Sie helfen, weit verbreitete Ängste und Vorurteile in der Gesellschaft abzubauen.“
 
Woidke äußerte sich sehr erfreut, dass sich die Hochschulen dieser Verantwortung stellen. Er erinnerte an einen Offenen Brief, in dem  Potsdamer Wissenschaftler ein Bekenntnis zu Weltoffenheit und Toleranz abgelegt hätten. Auch das Programm ´refugee teachers welcome´ der Universität Potsdam sei ein Beispiel, wie  zielgenaue Weiterbildung für Geflüchtete erreicht werden könne. Dieses Programm werde durch das Wissenschaftsministerium gefördert. Woidke: „Anfangs angelegt auf etwa 15 Teilnehmer, wurde die Kapazität inzwischen mehr als verdreifacht. Die Nachfrage ist überwältigend“.
Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.

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