Versicherungsschutz in den Bergen: Wer eine Rettung im In- oder Ausland übernimmt

Ob Wandern oder Skisport – ein Notfall in den Bergen kostet oft Tausende Euro. Allein für den Rettungshubschrauber sind pro Flugminute 40 bis 60 Euro fällig. Wer die Kosten für eine Bergung, Rettung oder medizinische Behandlung übernimmt, ist oft nicht klar. Finanztest hat für die Mai-Ausgabe und test.de geprüft, welche Versicherungen im Notfall einspringen und zu empfehlen sind.

Während im Inland Rettungs- und Behandlungskosten durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung abgedeckt sind, ist dies im Ausland meist nicht der Fall. Zwar haben Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung innerhalb der 28 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz bei ungeplanten Behandlungen Ansprüche auf Kostenübernahme. Das Geld von der Krankenkasse ist aber nur selten kostendeckend und der Rücktransport nach Deutschland wird nicht bezahlt.

Außerhalb Europas zahlt die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich weder Arzt noch Krankenhaus oder Medikamente. Privat Krankenversicherte sind im europäischen Ausland oft geschützt. Ob sie außerhalb Europas geschützt sind, ist von Police zu Police unterschiedlich.

Zahlt eine Krankenversicherung nach einem Unfall in Deutschland nicht den Einsatz, springt unter Umständen eine private Unfallversicherung ein. Der jüngste Test der Stiftung Warentest im Oktober 2015 hat gezeigt: Die meisten „sehr guten“ und „guten“ Tarife erstatten Bergungskosten bis mindestens 10 000 Euro (test.de/unfallversicherung).

Im Ausland können sich Bergsportler über eine private Auslandsreise-Krankenversicherung absichern. Manche Tarife decken die Bergungskosten ab.

Der ausführliche Bericht erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 20.04.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/bergrettung abrufbar.

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