Verantwortung endet nicht mit dem Besitzübergang

Zum Verkauf der Braunkohlesparte durch den Vattenfall-Konzern an das Unternehmen EPH erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Holzschuher:

 

„Den erfolgreichen Abschluss sehe ich mit Erleichterung und gehe davon aus, dass mit dem Verkauf die Sorge der Beschäftigten in der Lausitz um ihre Arbeitsplätze ein Ende haben kann. Positiv ist, dass die Lausitzer Braunkohle weiterhin von einem erfahrenen, seriösen  Unternehmen gefördert und zur Stromproduktion verwertet wird. EPH ist in Deutschland bereits engagiert und zeigt mit dem Erwerb der Lausitzer Betriebe Vertrauen in die  deutsche Braunkohle und ihre wirtschaftliche Verwertung. Die SPD-Fraktion erwartet, dass die Arbeitsplätze bei den verkauften Betrieben auch langfristig in der bisherigen Qualität gesichert werden. Außerdem ist zu würdigen, dass der künftige Eigentümer wie bisher Vattenfall für die Kosten der Rekultivierung in den Abbaugebieten aufkommen wird. Die Verantwortung für die Beschäftigten und die Region endet nicht mit dem Betriebsübergang. Die SPD-Fraktion wird den Eigentümerwechsel weiterhin mit großer Aufmerksamkeit beobachten und die langfristigen Folgen für die Lausitz genau prüfen.“

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