Veranstaltungstermine Pfingstberg vom 11. bis 19. Juni 2016

Samstag, 11. Juni

15 Uhr Kultur in der Natur: Die Yamasakis

Von der japanischen Welt sind hierzulande eigentlich eher die strengen und sehr disziplinierten Seiten bekannt. Wörter wie Tee-Zeremonie und Harakiri hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Doch gibt es in Japan auch eine große Lach-Kultur, die hier nicht wirklich bekannt ist, und dazu gehören Comedy, lustige Geschichten und lebensfrohe Volksmusik. Die Yamasakis sind ein deutsch-japanisches PerformanceDuo, das Japan auch von dieser Seite zeigt. Die Künstler bringen japanische Gesänge, romantische japanische Shakuhchi-Flöte, Klavier und nicht zuletzt Spaß und Humor auf die Bühne.

Gartenanlage auf dem Pfingstberg

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Sonntag, 12. Juni

15 Uhr Kultur in der Natur: Joe Voss mit Partner

Seit seiner frühen Jugend spielt Joe Voss E-Gitarre, später entdeckte er auch die akustische Fingerstyle-Gitarre für sich. Joe Voss präsentiert eigene Bearbeitungen traditioneller keltischer Stücke sowie Eigenkompositionen. Lassen Sie sich von seinen feinfühligen Arrangements zwischen Klassik und Moderne in eine wunderbare und facettenreiche Klangwelt entführen.

Gartenanlage auf dem Pfingstberg

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Freitag, 17. Juni 18 Uhr Konzert: Kinderorchester Saitentänzer

Unter Leitung von Daniela Pieper musizieren Kinder von 6 bis 12 Jahren unter dem Motto „Die Saitentänzer wollen hoch hinaus“ in der Gartenanlage auf dem Pfingstberg. Das Streichensemble der Städtischen Musikschule Potsdam „J. S. Bach“ präsentiert ein Repertoire von Kanons und Kinderliedern über Spirituals, Film- und Popmusik bis hin zu sinfonischer Musik. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf werden für den Erhalt des Belvedere gespendet.

Gartenanlage auf dem Pfingstberg

Eintritt: 5,00 €, Kinder bis 12 Jahre frei (Tickets ausschließlich an der Abendkasse)

Samstag, 18. Juni 15 Uhr Kultur in der Natur: hollagg & bene

hollagg & bene sind ein Duo aus Potsdam, dessen Bühne vor allem die Straße ist. Mit Gitarre, Ukulele oder Cajon erzählen die Musiker ihre Alltagsgeschichten, die sowohl nachdenklich als auch schmunzelnd daherkommen. Aber auch Coverversionen haben sie im Repertoire oder Vertonungen von Gedichten großer deutscher Dichter, sodass zusammen mit dem Pfingstberg-Ensemble einem verträumten Sommerabend nichts mehr im Wege steht.

Gartenanlage auf dem Pfingstberg

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Sonntag, 19. Juni

15 Uhr Kultur in der Natur: Märchenerzählungen auf der Dachterrasse des Pomonatempels

Sonnenwenden werden auch heute noch in vielen Kulturkreisen feierlich begangen. Zahlreiche Geschichten und Legenden ragen sich um die Wiederkehr und die Abnahme des Lichts im Dezember und Juni, um die Schwellen der Jahreszeiten. Die Kelten etwa sahen im Johanniskraut die eingefangene Kraft der Sonne. Passend zur Jahreszeit erzählt Marie Gloede die Geschichte „Das Johanneskraut“, hält aber auch noch weitere Märchen über diesen geheimnisvollen Tag für die Zuhörer bereit.

Dachterrasse des Pomonatempels

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Zu Kultur in der Natur:

Pfingstberg-Ensemble an jedem Samstag, Sonntag und an vielen Feiertagen von einschließlich Mai bis September 2016

Beginn: 15 Uhr

Eintritt frei, Spenden erwünscht An den Wochenenden zwischen Mai und September finden samstags, sonntags und an vielen Feiertagen Lesungen, Märchennachmittage, Jazz-, Klassik- und andere Konzerte, Führungen und allerlei Darbietungen statt. Die Veranstaltungen in der Gartenanlage oder auf dem Dach des Pomonatempels sind eintrittsfrei. Auch die Künstler verzichten traditionell auf ihre Gage, freuen sich aber über das, was „in den Hut“ gegeben wird. Während der Aufführungen informieren die Mitglieder des Fördervereins die Besucher über ihre Arbeit zum Erhalt der historischen Anlagen.

Genauere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unserer Webseite: www.pfingstberg.de

Außerdem:

Ausstellungen im Pomonatempel

In vier Ausstellungen werden in der Saison 2016 Kunstklassen und Malschulen ihre Sicht auf die besondere Architektur und Gartenlandschaften der Stadt Potsdam präsentieren. Schüler des Humboldt-Gymnasiums Potsdam greifen vom 21. Mai bis zum 3. Juli die Architektur und Gartenlandschaft Potsdams auf und vereinen sie malerisch in der Ausstellung „Potsdamer Stadt- und Gartenklänge“ miteinander. Verschiedene Bilder ergeben dabei ein großes Ganzes: Stadt- und Gartenklänge in den Farben der Welt. Die Kinder werden kleine Gärten im Sinne Lennés entwerfen und Papierobjekte gestalten. Besonderer Wert wird dabei auf einen gefühlvoll zarten Umgang mit verschiedenen Seidenpapieren und kopierten Landschaftsplänen vom Meister der Gärten gelegt. Dabei werden feiner Draht und verschiedenfarbige Garne verwendet, um der Handschrift des Landschaftsplaners gerecht werden zu können. Auch die Technik der Kaltnadelradierung wird angewendet, um ihre Sichtweise auf die Stadt Potsdam zu verbildlichen. Dabei kommt es aber nicht so sehr auf die naturnahe Darstellung der Motive, sondern auf die Lebendigkeit des abgebildeten Stadtraumes als Lebensraum der Schülerinnen und Schüler an. Daraus resultiert insbesondere die teilweise freie kompositorische Umsetzung in Bezug auf die Darstellung bekannter Potsdamer Wahrzeichen.

Die Ausstellung ist vom 21. Mai bis zum 3. Juli immer samstags, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr im Pomonatempel auf dem Pfingstberg zu sehen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Dauerausstellung zur Geschichte des Belvedere

Belvedere auf dem Pfingstberg

April bis Oktober täglich, 10 bis 18 Uhr; März/November samstags und sonntags, 10 bis 16 Uhr

Eintritt: 4,50 / ermäßigt 3,50 € (inklusive Schlosseintritt)

Die Geschichte des Pfingstbergensembles im Potsdamer Norden ist allemal eine Reise in die Vergangenheit wert. Eine multimediale, zweisprachige Dauerausstellung mit dem Titel „Potsdamer Visionen mit Ausblick – Der Pfingstberg und seine wechselvolle Geschichte“ ermöglicht den Besuchern bemerkenswerte Einblicke in die 150-jährige Geschichte. Die Mitarbeiter der Agentur „kreativköpfe“ haben sich in modernem Design an prägnanten Phasen orientiert. Die Architektur des Schlosses wird dabei besonders genau betrachtet. Unterschiedliche Zielgruppen werden auf Deutsch und Englisch angesprochen. Was ist aus der Vision Friedrich Wilhelms IV., der Italien liebte, heute geworden? Diese Frage bleibt nun für keinen Pfingstberg-Besucher mehr offen.

 

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