Umgestaltung des Spielplatzes auf der Freundschaftsinsel

Spielplatz auf der Freundschaftsinsel. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/U. Schulze

Am Dienstag, den 14. November 2017, beginnen umfangreiche
Umgestaltungsmaßnahmen auf dem am stärksten frequentierten
innerstädtischen Spielplatz auf der Freundschaftsinsel. Die
mittlerweile 16 Jahre andauernde intensive Nutzung des sehr beliebten
Platzes hat zu einer starken Abnutzung der Spielgeräte und damit
verbunden zu hohen Instandhaltungskosten geführt.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt,
bittet wegen der bauseitig bedingten Beeinträchtigungen um Verständnis.
„Wir haben die Maßnahme bewusst außerhalb der Saison gelegt und
zusätzlich so geplant, dass der Platz trotz der Bauarbeiten
durchgängig zur Hälfte genutzt werden kann. Nach Abschluss der
Umgestaltung wird sich der Spielplatz durch einen deutlich gesteigerten
Spielwert auszeichnen.“

Die betagten Holz-Spielgeräte werden nach und nach abgebaut und
schrittweise durch Neukonstruktionen ersetzt. Begonnen wird mit dem
Abbau und Neuaufbau des Schiffes. Um für den erwarteten weiteren
Besucheranstieg gewappnet zu sein, wird der eigentliche Spielbereich bis
2019 deutlich vergrößert und bis zu den Rasenwellen erweitert.

Die geplanten Umgestaltungsmaßnahmen wurden im Rahmen einer
Kinderbeteiligung diskutiert und entsprechend angepasst. Unter der
Moderation des Kinder- und Jugendbüros Potsdam nutzten die Kinder des
Hortes „Havelsprotten“ intensiv die Gelegenheit, sich mit ihren Ideen
in den Planungsprozess einzubringen.

Der Platz war 2001 im Rahmen der Bundesgartenschau errichtet worden und
ist ausgestattet mit einem Wasserspielbereich, dem sogenannten Hafen,
einem großen Holzschiff und diversen Stegen. Die ebenfalls vorhandenen
Pflanzinseln bieten den Kindern reichlich Gelegenheit, sich zu
verstecken. Die Herstellungskosten beliefen sich damals auf 130.000 DM.

Die bauausführende Fachfirma plant eine Woche für den Abbruch des
Schiffsbugs und zwei weitere Wochen für den Aufbau des neuen Schiffes.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt rund 75.000 Euro.

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