SPD-Frauen fordern mehr Unterstützung für Mädchen

Zum diesjährigen Weltmädchen-Tag erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner:

Frauen und Mädchen werden immer noch benachteiligt und unterdrückt. Sie werden misshandelt, zwangsverheiratet oder noch vor der Geburt abgetrieben. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den Weltmädchentag ins Leben gerufen, um an diesem Tag auf die traurige Situation von Mädchen weltweit aufmerksam zu machen.

In zahlreichen Städten werden Gebäude illuminiert, um symbolisch zu erreichen, dass Mädchen und ihre Lebenslagen mehr Aufmerksamkeit erhalten.

Die Lage von Mädchen ist weltweit alarmierend. Es braucht die internationale Solidarität, um das zu ändern. Auch Deutschland muss seinen Beitrag dazu leisten. In den aktuellen politischen Debatten muss dies eine stärkere Rolle spielen. Die Rechte von Mädchen und Frauen müssen weltweit realisiert werden – das ist einer der Schlüssel für die Erreichung der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Während wir in Deutschland für gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit kämpfen, kämpfen indische Frauen gegen Gewaltverherrlichung und sexuelle Übergriffe. In der aktuellen Debatte zur Bekämpfung von Fluchtursachen müssen insbesondere die schwierigen Lebenslagen von Mädchen in den Blick genommen werden.

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