Schüler aus Potsdam und Umgebung: Bis 22. Mai bewerben für HPI-Kurse

Potsdam/Potsdam-Mittelmark. Jugendlichen aus Potsdam und Umgebung Spaß an Informations-Technologie vermitteln will das Hasso-Plattner-Institut (HPI) mit seinem neuen, kostenlosen Schülerkolleg-Programm. Für dessen 14-tägliche Angebote im nächsten Schuljahr können sich interessierte Mädchen und Jungen aus den Klassenstufen 7 bis 12 noch bis 22. Mai hier bewerben: www.hpi.de/schuelerkolleg. Eingereicht werden müssen das jüngste Zeugnis und ein Schreiben zu den Beweggründen für eine Teilnahme.

Nach den Sommerferien startet das HPI-Schülerkolleg schon in sein achtes Jahr. „Wir wollen damit Schülerinnen und Schüler aus den Ländern Brandenburg und Berlin für die Möglichkeiten moderner Computertechnologien begeistern“, sagt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Gefördert würden sowohl erste Neugier als auch konkrete Begabungen. Das HPI richtet dazu pro Schuljahr vier dem Alter und Können angepasste Arbeitsgemeinschaften für jeweils 20 Mitglieder ein. Wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten des Instituts sowie brandenburgische Informatik- und Mathematiklehrer betreuen die Teilnehmer. Diese treffen sich jeden zweiten Dienstag am HPI in Potsdam-Babelsberg (S-Bahnhof Griebnitzsee).

Die Teilnehmer des laufenden Programms, das am 14. Juni mit der Überreichung der Zertifikate endet, stammen unter anderem aus Blankenfelde-Mahlow, Borkwalde, Brandenburg/Havel, Brieselang, Eggersdorf, Ketzin, Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde, Neuenhagen, Rangsdorf, Schönwalde-Glien, Werder, Wustermark und Zossen. 50 Prozent der Teilnehmer kommen von Potsdamer Schulen (Evangelisches, Helmholtz-, Humboldt-, Leibniz- Schiller- und von-Suttner-Gymnasium, Gesamtschulen Lenné, da Vinci und Voltaire, Montessori-Oberschule sowie Grundschulen Ludwig Renn, Am Pappelhain und Neue Grundschule). Fast ein Viertel der Jugendlichen kommt aus Berlin, die übrigen stammen aus dem Umland der beiden Hauptstädte, z.B. vom Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder, Weinberg-Gymnasium Kleinmachnow und Wolkenberg-Gymnasium Michendorf,.

In den Arbeitsgemeinschaften für die Sekundarstufe I wird zum Teil auf sehr spielerische Weise – auch ohne Einsatz des Computers – in die Grundlagen der Informatik eingeführt. Erste Programmierkenntnisse sammeln die Teilnehmer zum Beispiel beim Steuern eines Roboters. Ferner stehen die Messung und Verarbeitung von Umweltdaten auf dem Programm sowie die Funktionsweise von Suchmaschinen im Internet.

Die Arbeitsgruppe der Sekundarstufe II wird unter anderem Mikrochips am Computer konstruieren sowie mit einer Programmiersprache an der Entwicklung einer Smartphone-App arbeiten. Mit dieser App können unterwegs geografische und lokale Informationen gesammelt und geteilt werden.

HPI-Angebote für Schulen und Schüler

Unter dem Dach seiner HPI-Schülerakademie bietet das Potsdamer Institut (https://hpi.de), das in CHE-Rankings stets Spitzenplätze belegt, maßgeschneiderte Veranstaltungen für jeden an, der sich über den Studiengang IT-Systems Engineering informieren möchte oder sich allgemein für Informatik und Mathematik interessiert. So betreibt das HPI zum Beispiel ein Schülerkolleg für Mädchen und Jungen, welche die Klasse 7 bis 12 besuchen und sich über den Unterrichtsstoff hinaus regelmäßig mit spannenden IT-Aufgaben beschäftigen wollen. In der Studienberatung, während des Hochschulinformationstages oder Girls Days haben Interessenten die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch über die Studieninhalte zu informieren. Für Lehrerinnen und Lehrer, die einer Schülergruppe einen Vorgeschmack auf ein kreatives IT-Studium vermitteln möchten, bietet das HPI auf die Zielgruppe zugeschnittene Workshops und Projekttage an. Auch Camps in Potsdam gehören zum Programm des HPI, das Partner des Bundeswettbewerbs Informatik, des Schulnetzwerkes MINT-EC und der Initiative Komm mach MINT ist. Ferner kommen auf Einladung studentische „HPI-Botschafter“ mit dem mobilen Campus, einem bunt lackierten Mercedes Viano, zu Vorträgen an Schulen. Mehr unter http://hpi.de/schueler.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (https://hpi.de) an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit open.HPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

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