Sanierungsarbeiten im Park der Villa Henckel gehen voran

Landschaftsplaner und Projektleiter, Dipl.-Ing. Thomas Guba, informiert über den Fortgang der Sanierungsarbeiten im langjährig verwilderten historischen Park der Villa Henckel am Pfingstberg. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Friederike Herold

Am Montag informierte der Landschaftsplaner und Projektleiter,
Dipl.-Ing. Thomas Guba, über den Fortgang der Sanierungsarbeiten im
langjährig verwilderten historischen Park der Villa Henckel am
Pfingstberg. In der Umsetzung befindet sich derzeit der erste
Bauabschnitt, zwischen dem serpentinenförmig erschlossenen Hang
unterhalb des Belvedere auf dem Pfingstberg und den Flächen am
Lepsiushaus an der Großen Weinmeisterstraße. Mit Hilfe von
gartenarchäologischen Schürfungen werden die zugewachsenen
historischen Wegeverläufe ermittelt, um diese dann wiederherzustellen.
In einigen Teilflächen ist eine ortsgenaue Ermittlung nicht mehr
möglich, da durch Erdbewegungen in der Nachkriegszeit die
Bodenschichten zu stark gestört sind. Hier wird die Anlage ergänzend
wiederhergestellt. Damit wird auch eine weitere Wegeverbindung auf den
Pfingstberg begehbar gemacht.

Die Sanierungsarbeiten werden von der MDB KG auf der Basis eines
Nießbrauchvertrages auf Flächen der Stiftung Preußische Schlösser und
Gärten durchgeführt. Die Abgrenzung zwischen privat genutzten Flächen um
die Villa Henckel herum und dem Teil des Parks, der nach der
Wiederherstellung wieder für die Öffentlichkeit begehbar sein soll, war
Gegenstand einer langen öffentlichen Diskussion. Bis zum Sommer 2018
sollen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt abgeschlossen sein. In den
Folgejahren wird die gesamte Anlage bis hin zur Straße „Am
Pfingstberg“ schrittweise rekonstruiert

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