Präzision gefragt: "ZDF.reportage" begleitet Spreng-Profis im Einsatz

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Sprenger Martin Hopfe gibt das Kommando zur Zündung Copyright: ZDF / Felix Kohler

Wenn das Spreng-Team zündet, liegen in wenigen Sekunden ganze Gebäude und Industriehallen in Schutt und Asche. AmSonntag, 17. April 2016, 18.00 Uhr, begleitet die „ZDF.reportage“ mit dem Titel „3 – 2 – 1 – Zündung!“ Spreng-Profis im Einsatz.

Martin Hopfe leitet seit 25 Jahren sein eigenes Sprengunternehmen in der thüringischen Gemeinde Kaulsdorf an der Saale. Sein Job führt ihn durch die ganze Republik. Denn das Spreng-Team wird immer dort gebraucht, wo Bagger und Abrissbirnen nicht mehr weiterkommen. Die „ZDF.reportage“ war bei der Sprengung eines besonders großen Projektes an der polnischen Grenze dabei. Dort stand bis zum vergangenen Dezember das ehemalige Kohlekraftwerk Hagenwerder. Für den riesigen Koloss aus Beton und Stahl hatte Martin Hopfe 420 Kilogramm Sprengstoff veranschlagt.

Mit dabei war auch seine Mitarbeiterin Ulrike Matthes, die zu den wenigen weiblichen Sprengern in Deutschland gehört. In der von Männern dominierten Branche soll bald eine Frau in Hopfes Fußstapfen treten und den kleinen Familienbetrieb eines Tages übernehmen.

Diese Kraftwerk-Sprengung war das bislang größte Projekt, an dem Ulrike Matthes beteiligt war. Zu erleben ist in der „ZDF.reportage“, wie ihr Chef Martin Hopfe penibel auf Genauigkeit achtet, damit ein Knopfdruck nicht zur großen Katastrophe führt. Auch nach dreieinhalb Jahrzehnten im Job ist der Sprengprofi angespannt, wenn er schließlich das Kommando gibt: „3 – 2 – 1 – Zündung!“

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