MERKEL ZU UNWETTERN IN DEUTSCHLAND

„Notsituation zeigt, wie wir beieinander stehen“

Bundeskanzlerin Merkel hat den Opfern der Unwetter in Teilen Deutschlands gedacht. Sie sei in Gedanken bei den Familien, die mitten in der Verwüstung mit dem Verlust fertig werden müssten. Merkel dankte den Helfern vor Ort. Sie beobachte die Situation weiter sehr genau.

Bewohner verlassen ihre von Unwettern verwüsteten Häuser in Süddeutschland.Unwetter in vielen Teilen Deutschlands haben bereits zahlreiche Todesopfer gefordert.Foto: LUKAS BARTH/AFP/Getty Images

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Angehörigen der Opfer der Hochwasserkatastrophe ihre Anteilnahme ausgesprochen. Vor allem Bayern, Baden-Württemberg, aber auch am Niederrhein, in Rheinland-Pfalz und in der Eifel verwüstete das Unwetter ganze Regionen und Ortschaften.

„Ich beobachte die Entwicklung in den betroffenen Orten und Regionen sehr genau“, sagte die Kanzlerin am Rande einer Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Das Bundesinnenministerium stehe im Kontakt mit den Behörden der betroffenen Länder.

Bis an Rand der Erschöpfung kämpfend

Die bewährten Strukturen der Katastrophenhilfe in Kommunen und Ländern seien an vielen Orten im Einsatz, um rasch Hilfe zu den Menschen zu bringen und dann auch den Wiederaufbau zu gewährleisten, so Merkel.

Kräfte der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerks und der Bundespolizei seien vor Ort aktiv und würden bei Bedarf verstärkt werden. „Ich danke allen von Herzen, die in diesen Tagen im Fluteinsatz sind, oft bis an den Rand der Erschöpfung kämpfen, ob sie nun einfach Mitbürger sind, Ehrenamtliche oder Mitarbeiter in den Kommunen.“

In Gedanken bei den Opfern und ihren Familien

Merkel sagte, sie denke an die Bürgerinnen und Bürger, die in diesen Stunden um ihre Häuser, ihr Hab und Gut, ihre Ortschaften kämpften. „Wir trauern um die Menschen, für die die Hilfe zu spät kam, und die in den Fluten ihr Leben verloren haben.“

Die Kanzlerin sagte, sie sei in Gedanken bei den Familien, die mit diesem Verlust fertig werden müssten. „Und das inmitten der Verwüstung, die das Wasser vielerorts angerichtet hat.“

Diese Notsituation zeige, wie wir in Deutschland beieinander stehen, „von Mensch zu Mensch, unter Nachbarn und Freunden“, so Merkel.

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