Landrat Altekrüger zum Vattenfall-Verkauf des Braunkohlegeschäfts

Zur heute von der Konzernführung von Vattenfall bekannt gegebenen Verkaufsentscheidung ihrer deutschen Braunkohlesparte an den tschechischen Energiekonzern EPH und die Investmentgruppe PPF erklärt Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger:

„Mit der Verkaufsentscheidung kommt endlich wieder Bewegung in den für die Lausitz so wichtigen Energie- und Wirtschaftszweig. Für viele Betriebe, Arbeitnehmer, Lehrlinge sowie Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis Spree-Neiße endet eine große Zeit der Unsicherheit. Die Fördersignale stehen jetzt wieder auf grün. Und natürlich hegen wir als Kreisverwaltung auch eine große Erwartungshaltung an den neuen Eigner EPH, der in Zukunft unserer erster Ansprechpartner sein wird.

Ein möglichst schneller Vollzug des Verkaufs verspricht Planungssicherheit für alle Seiten. Mit einem neuen aktiven Partner können wir den Kurs der Lausitzer Braunkohlewirtschaft zügig wieder aufnehmen. Ich bin überzeugt davon, dass wir den unabwendbaren Strukturwandel in unserer Region gemeinsam mit der Braunkohle erfolgreich realisieren können. Bei aller Kreativität und Leistungswillen sind wir dabei natürlich auf die Hilfe und Unterstützung der Bundes- und Landesebene angewiesen, die uns Lausitzer durch ihre jüngsten klima- und energiepolitischen Entscheidungen arg in Zugzwang gesetzt haben.“

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