Krisenmanagement optimiert Stabsrahmenübung „Elbe 2017“ des Landkreises Prignitz mit zahlreichen Führungskräften und Partnern

In Garsedow informierten sich die Teilnehmer der Stabsrahmenübung „Elbe 2017“ über die Funktionsweise des modernisierten Schöpfwerkes. Foto: Lkpr.

#Prignitz – Die Optimierung des Krisenmanagements in einem möglichen Katastrophenfall war Hintergrund der Stabsrahmenübung „Elbe 2017“ des Landkreises Prignitz, die am 12. Oktober unter Leitung von Landrat Torsten Uhe gemeinsam mit dem Koordinierungszentrum Krisenmanagement des Innenministeriums  stattfand. Zu den Teilnehmern gehörten Führungskräfte der Polizeidirektion Nord, der Polizeiinspektion Prignitz, des Wasser- und Bodenverbandes, des Landesamtes für Umwelt, der Bundeswehr, des THW und der Feuerwehr. Mit dabei auch Vertreter der Stadtverwaltung Wittenberge und des Amtes Bad Wilsnack/Weisen sowie der DB Netz AG, der WEMAG und Vertreter aus der freien Wirtschaft, die im Krisenfall kurzfristig Equipment zur Verfügung stellen können.

Im Lagezentrum des Sachbereiches Brand- und Katastrophenschutz in der Perleberger Feldstraße wurde ein mögliches Hochwasser der Elbe simuliert, bei dem u.a. der unvorhergesehene Ausfall des Schöpfwerkes in Garsedow eine Rolle spielte. Zentraler Punkt der Stabsrahmenübung waren zudem die Nutzung von Möglichkeiten zur schnellen Bürgerinformation und der Einsatz von Social Media in der Krisenkommunikation.

Landrat Uhe wertete die Stabsübung als wertvolle Gelegenheit, die bereits guten Kontakte unterschiedlicher Partner zu festigen und ihr Zusammenwirkung zu vertiefen. Zudem bestand die Gelegenheit, die Karthaneniederung mit ihren wasserregulierenden Bauwerken vor Ort kennenzulernen.

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