Körperverletzung – zu langsamer Ausstieg aus der Bahn führt zum Nasenbeinbruch – Bundespolizei stellt Täter

Stendal (ots) – Die Ankunft in seiner Heimat hatte sich ein 54-Jähriger sicherlich auch anders vorgestellt. Beim Ausstieg aus einem aus Berlin kommenden ICE am 11.10.2017, gegen 22:00 Uhr am Bahnhof Stendal beklagte seine Frau nämlich den zu langsamen Ausstieg eines Paares, das vor ihnen an der Zugtür stand.

Diese Beschwerde nahm der Mann des Paares, ein 52-Jähriger, jedoch zum Anlass, um gegen die schimpfende Frau zu wettern. Dazu hielt er sie an den Unterarmen fest. Das fand nun wiederum ihr Mann nicht gut und versuchte zu schlichten und seine Frau „zu befreien“. Mit der Aggressivität des 52-Jährigen rechnete er dabei nicht, denn dieser schlug ihm unvermittelt mit der Faust in das Gesicht. Vorläufige Diagnose des Arztes: Nasenbeinbruch. Der 54-Jährige wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Bundespolizisten konnten den 52-jährigen Täter noch am Hauptbahnhof Stendal stellen. Er wird sich nun wegen Körperverletzung verantworten müssen.

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