Heiko Maas zur Neufassung von § 201a Strafgesetzbuch

„Cybermobbing ist ein sehr ernsthaftes gesellschaftliches Problem, das viel zu lange verharmlost wurde.“

„Cyberattacken hinterlassen besonders bei Kindern und Jugendlichen schwerwiegende Folgen.

Wir haben den strafrechtlichen Schutz der Opfer von Cybermobbing verbessert.

Es reicht allerdings nicht aus Cybermobbing allein mit den Mitteln des Strafrechts zu bekämpfen.

Große Bedeutung haben präventives Handeln, etwa verlässliche Alterskontrollen, funktionierende Moderationskonzepte und Meldesysteme.“

Zum Hintergrund:
Nach der Neufassung von § 201a Strafgesetzbuch macht sich nunmehr auch strafbar, wer Bildaufnahmen, die die Hilflosigkeit einer anderen Person zur Schau stellen, unbefugt herstellt oder einer dritten Person zugänglich macht und dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich der abgebildeten Person verletzt. Außerdem macht sich auch strafbar, wer eine Bildaufnahme, die geeignet ist, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden, einer dritten Person zugänglich macht. Diese Neuregelung ist im Januar 2015 in Kraft getreten.

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