Exkursion zur Graureiherkolonie im Wildpark Potsdam

Vorschau

Fotos Graureiher : Landeshauptstadt Potsdam/ Heiko Wahl

 

 

Zusammenkunft der Potsdamer Naturschutzhelferinnen und
Naturschutzhelfer

Am 31. Mai 2016 fand die zweite Zusammenkunft der ehrenamtlichen
Naturschutzhelferinnen und Naturschutzhelfer der Landeshauptstadt
Potsdam in diesem Jahr statt. Insgesamt gibt es sechs Treffen dieser Art
pro Jahr. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden durch die
untere Naturschutzbehörde bestellt, um diese bei den Aufgaben zu
unterstützen, die sich aus dem Bundesnaturschutz ergeben. Die
Naturschutzhelferinnen und -helfer sollen die Verwaltung in
verschiedenen Gebieten sachkundig unterstützen, um Schäden von Natur und
Landschaft abzuwenden, etwa für einzelne Flächennaturdenkmale,
Naturschutzgebiete oder bestimmte Tierarten.

In dem Zusammentreffen am Dienstag wurde das Flächennaturdenkmal
Graureiherkolonie im Wildpark besucht. Wolfram Schulz, bestellter
Naturschutzhelfer für das Gebiet, gab einen Einblick in den derzeitigen
Zustand der Graureiherkolonie und seine Tätigkeiten vor Ort, wie etwa
das Kartieren und Erfassen der Bruthorste, aber auch das Beringen und
Beobachten der Vögel.

Der Wildpark als eine der größten Graureiherkolonien Brandenburgs, mit
etwa 200 Brutpaaren, ist seit dem 14. Dezember 1988 als
Flächennaturdenkmal geschützt, hat eine Größe von etwa drei ha und
befindet sich am südwestlichen Rand des Wildparkes, nordöstlich von
Geltow. Das Schutzgebiet umfasst einen Kiefernaltbestand, in dem die
Graureiherkolonie ihren Brutstandort hat und soll als dieser besonders
geschützt werden. Während der Brutzeit und der Aufzucht der Jungvögel,
von Februar bis August, sind Störungen im Brutgebiet untersagt.
Wanderer, Besucher und Reiter dürfen nur die ausgewiesenen Wege
benutzen.

Vorschau

Fotos Eier des Graureihers: Landeshauptstadt Potsdam/ Heiko Wahl

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: