DLRG SV Cottbus e.V. informiert

Fortbildung für junge Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer an der Talsperre Spremberg

Am vergangenen Wochenende fand am Nordstrand der Talsperre Spremberg eine Fortbildung für elf junge Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer aus Cottbus, Luckenwalde und Henningsdorf im Bereich des Wasserrettungsdienstes statt. Es wurde nicht nur über Wasserrettung gesprochen, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden größtenteils praktisch tätig – und das auch im 8°C kalten Wasser der Talsperre.

Rein inhaltlich stellt die „Fachausbildung Wasserrettungsdienst“ eine Erweiterung des Wissens und der Fähigkeiten dar, welche in der Ausbildung zum Rettungsschwimmer erworben wurde. Die Teilnehmerinnen setzten sich mit unterschiedlichen Bereichen auseinander. Darunter beispielsweise Revierkunde (Erkennen von Gefahren und gefährlichen Bereichen am und im Gewässer), Knotenkunde, Durchführung von Absicherungen und Einsätzen sowie Führung im Einsatz.

Neben der Theorie standen die praktischen Erfahrungen im Vordergrund. So erlernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Slippen (Zu-Wasser-lassen) eines Bootes, den Umgang mit unterschiedlichen Rettungsmitteln und probten dabei die Rettung von Personen aus dem Wasser. Besonderes Highlight für die Teilnehmenden waren die Übungen mit dem Rettungsbrett. Dieses ist vergleichbar mit einem Surfbrett, welches eigens für die Rettung von Personen entwickelt wurde. Da ein solches Rettungsbrett in Cottbus nicht verfügbar ist, wurde es extra vom Landesverband Brandenburg der DLRG (Sitz in Potsdam) ausgeliehen.

Sebastian Münch, 2. Vorsitzender der DLRG SV Cottbus e.V., zeigte sich zufrieden mit den Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Für uns ist es wichtig, dass unsere Rettungsschwimmer sehr gut ausgebildet sind. Besonders das Freiwasser stellt andere Anforderungen an die Fähigkeiten eines Rettungsschwimmers, als es vielleicht in der Schwimmhalle der Fall ist. Das kühle Wasser, Wind und Wellen sorgen schnell dafür, dass man die eigenen Grenzen erreicht. Wir hoffen, dass wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch solche Lehrgänge auch langfristig für die ehrenamtliche Arbeit in der DLRG begeistern können. Dankbar sind wir dem Spree Camp, welches uns die Unterkunft zur Verfügung gestellt und damit den Lehrgang erst ermöglicht hat.“

Sollten Sie weiterführende Fragen haben, so stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

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