Deutschland braucht mehr Strom-Tankstellen!

Mit dieser Überschrift machen Medien auf die schlecht entwickelte Infrastruktur für Elektromobilität in Deutschland aufmerksam. Genau aber diese ist notwendig, um die Attraktivität von Elektrofahrzeugen hierzulande zu erhöhen.
Die Stadtwerke Forst haben in diesem Jahr bereits eine Auto-Ladestation auf dem Forster Lindenplatz in Betrieb genommen und eine weitere kommt auf dem Parkplatz am Rosengarten Forst (Lausitz) hinzu.

Der Parkplatz der Kreisverwaltung Spree-Neiße mit seinen vielen Mitarbeitern und Besuchern sowie der Kfz-Zulassungsstelle erschien den Stadtwerken Forst als ein guter Platz, um die Entwicklung der Infrastruktur für Elektromobilität in der Region voranzutreiben und eine weitere Auto-Ladestation in der Kreisstadt in Betrieb zu nehmen.

Am Montag, dem 20. November 2017, um 11:00 Uhr findet die offizielle Einweihung der Tankstelle für E-Fahrzeuge in der Heinrich-Heine-Straße 1, in 03149 Forst (Lausitz) am Eingang Parkplatz statt. Wolfgang Gäbler, Geschäftsführer der Stadtwerke Forst GmbH, Daniel Schmidt, Projektbeauftragter der Stadtwerke Forst GmbH und Thomas Winkler, Leiter Regionalzentrum Forst NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg GmbH & Co.KG werden gemeinsam mit Landrat Harald Altekrüger sowie mit der Kreistagsvorsitzenden Monika Schulz-Höpfner die Elektroladestation am Kreishaus des Landkreises Spree-Neiße of­fi­zi­ell ih­rer Be­stim­mung über­ge­ben.

Bundesweit hat das BMVI dafür ein 300 Millionen Euro umfassendes Bundesprogramm Ladeinfrastruktur gestartet. Ziel ist der Aufbau von bundesweit 15.000 Ladestationen bis 2020. Seit 1. März 2017 können dafür Förderanträge gestellt werden. Bleibt zu hoffen, dass das Fahren mit Elektroautos eine ähnliche Entwicklung wie das Nutzen von Elektrofahrrädern nimmt. Denn laut Fachberichten wurden im Jahr 2016 605.000 Elektrofahrräder in Deutschland verkauft. Damit fahren rund 2,8 Millionen Elektrofahrräder auf deutschen Straßen.

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