„Botschafter für Toleranz“ – Woidke bei Eröffnungsgala des 22. Jüdischen Filmfestivals

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat das Jüdische Filmfestival als „wichtigen Botschafter für Toleranz und Weltoffenheit“ gewürdigt. Woidke, der erneut Schirmherr der Veranstaltung ist, sagte heute zur Eröffnungsgala im Potsdamer Hans Otto Theater: „In seiner nunmehr 22. Auflage verliert das Festival nicht an Bedeutung. Es bringt uns jüdisches Leben nahe und fördert den Austausch zwischen Menschen, Nationen und Kulturen. Welch entscheidende Rolle dabei der Sport spielen kann, zeigt der diesjährige Eröffnungsfilm ´90 Minuten – bei Abpfiff Frieden´.“
 
Der Ministerpräsident weiter: „Das Filmfestival zeigt in seiner ganzen Bandbreite, wie vielfältig jüdisches Leben ist und, dass es einen lebendigen kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Israel gibt. Brandenburg leistet dazu gerne einen Beitrag und unterstützt die Eröffnungsgala auch in diesem Jahr.“ Woidke dankte in diesem Zusammenhang Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der die Finanzierung des Festivals sicherte. „Ich hoffe, dass uns das Jüdische Filmfestival noch lange erhalten bleibt. Es wird gebraucht als Brückenbauer, als Fenster und als Teil einer vielfältigen Arbeit gegen Fremdenhass und Intoleranz“, so der Ministerpräsident.
 
Die brandenburgische Staatskanzlei, das Wirtschafts- und das Kulturministerium fördern das Jüdische Filmfestival mit insgesamt 28.500 Euro. Über 50 Veranstaltungen finden vom 04. bis 19. Juni im Rahmen des 22. Filmfestivals statt. Filmvorführungen gibt es in 14 Berliner und Brandenburger Kinos, unter anderem in Potsdam, Königs Wusterhausen, Kleinmachnow und Brandenburg an der Havel.

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