Auswärtsniederlage in Stahnsdorf

Löwen-Abstieg ist besiegelt

Kleinmachnow. Was sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet hat, ist nun amtlich. Nach der 97:81-Niederlage beim RSV Eintracht Stahnsdorf/Kleinmachnow/Teltow und insgesamt zwölf Niederlagen in Folge ist klar, dass die Hertener Löwen nach den EN Baskets Schwelm den bitteren Gang in die 1. Regionalliga antreten müssen.

Auf Grund der bitteren Tatsache geriet die Auswärtsniederlage vor den Toren Berlins fast zur Nebensache. Zwar konnten die Korbjäger aus dem Revier durch einen Lansdowne-Dreier in Führung gehen. Allerdings kamen die Hausherren mit Macht und einem 9:0-Run zurück ins Spiel und die Hertener mussten fortan einem Rückstand hinterher laufen. Bis zur ersten Viertelpause erspielten sich die Gastgeber eine 27:21-Führung.

Auch im zweiten Durchgang wurde es in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School nicht mehr spannend. Die RSV-Fans konnten mit ansehen, wie ihr Team die Führung weiter ausbaute, und vor allem in der Offensive starke Situationen hatte. Die Löwen kassierten im ersten Durchgang insgesamt 52 Punkte, konnten selbst allerdings nur 40 Punkte erzielen.

Für die zweite Halbzeit war der Rückstand eine schwere Bürde. Vor allem mussten die Hausherren die Partie auch gewinnen, um letzte Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen.

Zum Leidwesen der Löwen gelang das auch, so dass die Stahnsdorfer mit der Schlusssirene den Klassenerhalt feiern konnten, während die Löwen als Absteiger die weite Heimfahrt ins Ruhrgebiet antreten mussten.

„Der Abstieg hat sich in den letzten Wochen schon abgezeichnet, so dass der Schock heute nicht mehr ganz so groß war. Wir haben zuletzt für die Regionalliga geplant, und werden ab sofort die Planungen für die nächste Saison forcieren. Die ersten Gespräche mit Sponsoren und Förderern waren sehr erfreulich“, erklärt Löwen-Präsident Hermann Zechel.

Allerdings ist die Saison noch nicht beendet. Am nächsten Wochenende müssen die Löwen beim SC Rist Wedel antreten, ehe man die Saison mit einem Heimspielderby gegen die EN Baskets Schwelm abschließen wird.

Während in der Nordstaffel die Würfel bereits gefallen sind, ist es in den Playdowns im Süden weiter spannend. Die TG Würzburg Baskets Akademie hat die Klasse bereits gehalten, während die Saarlouis Royals als Absteiger feststehen. Den zweiten Platz machen die Licher BasketBären und die BIS Baskets Speyer unter sich aus.

RSV Eintracht  – Hertener Löwen  97:81 (27:21; 25:19; 29:16; 16:25)

RSV Eintracht: Müller (20), Capel (19/4 „Dreier“), Ney (16, 6 Ass.), Harper (13, 10 Reb.), Herwig (9), Schumann (8/2, 8 Ass.), Hasenkampf (6), Kamke (4/1), Teucher (2), Yer, Paul

Löwen: Griffin (27, 13 Reb.), Martin (22/5), Lansdowne (12/2), Neumann (11/3), Nolte (4), Meiswinkel (3/1), Klein (2)

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