Auswärtiges Amt verleiht deutsch-amerikanischen Journalistenpreis

Im Namen von Außenminister Frank-Walter Steinmeier werden heute Abend (01.06.2016) in Berlin die diesjährigen Preisträger des „Arthur F. Burns-Journalistenpreises“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung
findet im Rahmen des Jahresdinners des Arthur F. Burns Fellowship-Programms im Atrium der Deutschen Bank in Berlin statt. Gastredner ist der kanadische Harjit Singh Sajjan.

Der Arthur F. Burns-Preis wird seit 1994 jährlich vom Auswärtigen Amt und dem Kuratorium der „Internationalen Journalisten-Programme e.V.“ (IJP) ausgelobt, um jeweils einen deutschen und einen
amerikanischen Alumnus des Arthur F. Burns Fellowship-Programms für journalistisch herausragende Berichterstattung zu politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Fragen des jeweils anderen
Landes oder zu den deutsch-amerikanischen Beziehungen auszuzeichnen. Das Kuratorium der IJP zeichnet zudem jährlich den besten deutschen Kommentar zu transatlantischen Fragen mit dem „George F.
Kennan Kommentar-Preis“ aus. Beide Preise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

Die diesjährige Burns-Preisträgerin ist die außenpolitische Redakteurin der Neuen Zürcher Zeitung, Marie-Astrid Langer, für die am 18. Dezember 2015 erschienene Reportage „Amerika sperrt seine Kinder
weg“.

Den George F. Kennan-Award erhält der langjährige Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Nicolas Richter, für seinen Kommentar „Trumps Ernte“, der am 10. September 2015 in der SZ erschienen ist.

Hintergrund:

Das Arthur F. Burns Fellowship-Programm ist nach dem verstorbenen US-Botschafter in Deutschland und ehemaligen Präsidenten der amerikanischen Notenbank benannt und wird seit 1988 von dem
Internationalen Journalisten-Programm e.V. organisiert. Das Programm ermöglicht jedes Jahr je zehn deutschen und zehn amerikanischen bzw. kanadischen Journalisten, für mehrere Monate in renommierten
Redaktionen des jeweils anderen Landes zu arbeiten. Schirmherren des Programms sind der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Vereinigten Staaten und die kanadische Botschafterin und der
amerikanische Botschafter in Deutschland. Die Bundesregierung sowie deutsche und nordamerikanische Unternehmen unterstützen das Programm.

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