Auch bei Wind und Wetter: Mit dem Rad sicher ans Ziel

Quellenangabe: „obs/Masterfile/RF/DVAG“

Frankfurt (ots) – Dunkel, neblig, nass und glatt – vor allem für Radfahrer stellt das ein erhöhtes Risiko dar. Viele trotzen der Witterung dennoch und radeln auch in der kalten Jahreszeit. Die Experten der DVAG geben Tipps zum optimalen Versicherungsschutz und sicheren Radfahren.

Für Radfahrer bringt winterliches Wetter gleich mehrere Probleme mit sich: Der Körper muss vor Nässe und Kälte geschützt werden, was die gewohnte Bewegungsfreiheit und das Gesichtsfeld teilweise spürbar einschränkt. Auch das veränderte Fahr- und Bremsverhalten bei Glätte oder Matsch erschwert den Weg. Hinzu kommt die Gefahr, von anderen Verkehrsteilnehmern noch leichter übersehen zu werden.

Richtig abgesichert

Unter diesen Umständen kann Radeln schnell zu ernsten Unfällen führen. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) geben hierbei zudem zu bedenken: „Trägt sich der Vorfall außerhalb der Arbeitszeiten zu, stellt er keinen sogenannten Wegeunfall dar und die gesetzliche Unfallversicherung greift nicht. Und was zum Arbeitsweg zählt, wird dabei ziemlich streng beurteilt. So wird der erlittene Schaden auch noch zum finanziellen Risiko, insbesondere bei dauerhaften Unfallfolgen wie Invalidität.“ Deshalb ist es gerade für aktive Menschen besonders sinnvoll, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Spätestens, wer eine Familie zu versorgen hat, sollte sich zudem um eine Berufsunfähigkeitsversicherung kümmern.

Neuheiten und Tipps zum Fahrradfahren bei Dunkelheit und Glätte

Neben den allgemeinen Sicherheitsregeln wie Helm und heller, reflektierender Kleidung gibt es gerade in der kalten Jahreszeit ein paar Tricks, um die Sicherheit zusätzlich zu erhöhen:

- Licht: Leuchtet die bestehende LED-Lampe für die Jahreszeit hell
und weit genug? Sonst lieber noch mal nachrüsten. Dabei auf 
Straßenzulassung achten. 
- Sichtbarkeit: Helme mit integrierter Beleuchtung sorgen auf 
Knopfdruck dafür, dass Radler schneller wahrgenommen werden.
- Signalverstärker: Mit speziellen Blinkerhandschuhen wird der 
angezeigte Spurwechsel besser erkennbar. 
- Reifen: Um Matsch und Glätte zu meistern, ist gutes Profil jetzt 
noch wichtiger als sonst. 
- Sattel: Insbesondere bei regelmäßigen Kurzstrecken Sattel minimal 
tiefer einstellen. Damit erreichen die Füße den Boden leichter und 
haben besseren Halt. 
- Fahrradschloss: Pflegesprays schützen gegen Einfrieren, schnelle 
Hilfe bietet Enteisungsspray. 
- Notfall-App: Öfter allein unterwegs? Die Sicherheitsapp 
"BackChecker"' kann im Ernstfall sogar eigenständig alarmieren, 
schickt dabei die wichtigsten Infos an die Helfer und zeigt nur 
dann auch die Position des Nutzers an.

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